Das Gelingen einer Reise
hängt entscheidend von einer
guten Planung ab. Doch egal,
wohin die Reise führt: Die Reiseapotheke
muss ganz speziell
den Bedürfnissen der Kinder
entsprechen. Damit Ihnen die Apotheke nicht zur Last fällt, sollten Sie so wenig wie möglich, aber soviel wie nötig dabei haben. Mit dieser Ausrüstung sind Sie auf (fast) jeden Notfall vorbereitet:
1. Fieberthermometer
2. Medikamente, die dauerhaft eingenommen werden müssen
3. Baby-Wärmflasche
4. Medikamente gegen:
- Durchfall und Verstopfung
- Erbrechen/Übelkeit
- Fieber/Schmerzen
- Husten und Schnupfen
- Halsschmerzen
- Blähungen
- Ohrenschmerzen
- Augenentzündungen
5. Zur ersten Hilfe bei Verletzungen
- Verbandsmaterial
- Desinfektionsmittel
- Pflaster
- Splitterpinzette
- sterile Handschuhe
- Sonnenschutz mit ausreichendem Schutzfaktor & Hautpflegemittel
- Insektenschutz (auf pflanzlicher Basis)
- Juckreiz stillendes Kühlgel
- Malaria (Prophylaxe und Stand-by-Medikation)
In Ländern mit niedrigem Hygienestandard sollten sie ein Desinfektionsmittel für Wasser und Fläschen dabei haben.
Basiswissen für Eltern
• Nehmen Sie die Medikamente mit ins Handgepäck. Sollte Ihr übriges Gepäck „auf der Strecke bleiben“, sind Sie zumindest für den medizinischen Notfall gewappnet.
• Bei Reisen sollen Zäpfchen möglichst kühl gelagert werden, da sie ab ca. 36 Grad Celsius schmelzen.
• Lagern Sie Medikamente möglichst nicht über 25 Grad Celsius. Schützen Sie sie ebenso vor Frost.
• Bewahren Sie Ihre Reiseapotheke kindersicher auf.
• Fragen Sie am Urlaubsort vorsorglich nach einem Kinderarzt.
• Lassen Sie Ihr Kind, vor allem bei großer Hitze, niemals allein im Auto.
• Geben Sie Ihren Kindern gerade in warmen/heißen Ländern viel zu trinken. Ihr Flüssigkeitshaushalt ist anfälliger als der von Erwachsenen.
So helfen Sie Ihren Kindern bei ...
Reisekrankheit
• Geben Sie Ihrem Kind ab drei Stunden vor Reisebeginn nur noch leichte, kalorienarme Mahlzeiten (keine Milchprodukte).
• Sorgen Sie während der Fahrt für die Zufuhr frischer Luft.
• Rauchen Sie nicht in der Umgebung der Kinder.
• Vermeiden Sie visuelle Reize wie Lesen und Fernsehen.
• Wird ein Medikament benötigt, eignet sich der Wirkstoff Dimenhydrinat.
Durchfall
Kleinkinder und Säuglinge verlieren rasch so viel Flüssigkeit, dass eine Behandlung auf eigene Faust nicht zu empfehlen ist. Was wenn kein Arzt zur Stelle ist, lesen Sie die Broschüre „Durchfall“ ausführlich, die gibt es in jeder Apotheke.
Verstopfung
Das Mittel der Wahl bei kurzzeitiger Verstopfung sind Glycerin- Zäpfchen.
Für weitere Tipps und Alternativen wenden Sie sich am besten an die Apotheke Ihres Vertrauens.



