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Ökologisches Bauen ist nachhaltiges Bauen
In den letzten Jahren wird der Begriff „ökologisches Bauen“ immer häufiger verwendet.

Was bedeutet ökologisch Bauen?
Im Allgemeinen wird heute schon dann von ökologischem Bauen gesprochen, wenn es beim Bauen oder Sanieren da-rum geht, die Umwelt überhaupt zu schonen.

Die folgenden Ideen liegen dieser Art zu Bauen zu Grunde:
• die Verwendung natürlicher Baustoffe wie z.B. Natursteine, Ziegel oder Lehm,
• die Anbringung einer sehr guten Wärmedämmung, wenn möglich aus natürlichen, nachwachsenden Dämmmaterialien wie Holzweichfaser, Flachs, Hanf,
• der Einbau mehrfach isolierter Fenster,
• ein günstiges Verhältnis von der Außenfläche zum Gebäudevolumen,
• der Einbau einer energiesparenden Heizungsanlage und Warmwasserversorgung bzw. alternativer Energie- und Heizsysteme (Solaranlage, Erdwärme),
• größtmögliche Ausnutzung des Tageslichtes,
• sehr sorgfältige Isolation an Baumaterialübergängen (Wärmebrücken),
• die Trennung von Nutz- und Brauchwasser
• und die Verwendung von Lacken, Farben und Klebstoffen ohne Lösungsmittel.

Die Vorteile des ökologischen Bauens
Seit einiger Zeit wird umweltfreundliches Bauen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziell gefördert. Zum einen wird der Neubau oder Erstkauf von Energiesparhäusern 40 und 60, zum anderen der Bau sogenannter Passivhäuser gefördert. Energiesparhäuser erreichen einen Primärenergiebedarf von 40 bzw. 60 kWh/m² pro Jahr. Ein Passivhaus benötigt kein aktives Heizsystem. Hier reichen für die Wärmebereitstellung des Hauses Sonne, Dämmung, die Eigenwärme der Personen, wärmeabgebende Geräte und eine effiziente Wärmerückgewinnung aus. Ein Passivhaus hat einen Heizenergieverbrauch von unter 15 kWh/m² pro Jahr. Darüber hinaus wird von der KfW der Einbau von Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien (z. B. solarthermische Anlagen, Wärmepumpen) unterstützt. Generell gilt: Je umweltfreundlicher die Maßnahmen, desto attraktiver die Konditionen. Eine Förderung mit einem bis zu 50.000 Euro zinsgünstigen und langfristigen Darlehen, bei dem in den ersten Jahren keine Tilgung gezahlt werden muss, ist dabei möglich. Die KfW vergibt die Darlehen jedoch nicht direkt. Möchte man es in die Baufinanzierung einbauen, so reicht ein Hinweis in der Finanzierungsanfrage. Weitere Informationen finden Sie im Internet zum Beispiel unter www.kfw-foerderbank.de.

Entschließt man sich zum Einbau alternativer Energiesysteme, fallen die laufenden Energiekosten später deutlich niedriger aus. Demgegenüber stehen die höheren Anschaffungskosten und es stellt sich die Frage, wann sich diese Kosten amortisiert haben. Je nach Interessenlage gibt es dazu sehr unterschiedliche Angaben. Letzten Endes hängt die Antwort davon ab, wie schnell die Preise für fossile Brennstoffe steigen. Und die werden bekanntlich schneller teurer als uns allen lieb ist.

Jeder angehende Bauherr sollte nach seinen Vorlieben und Möglichkeiten die Umsetzbarkeit ökologischen Bauens prüfen. Es gibt auf dem Markt eine Vielzahl von Angeboten dazu. Wenn nicht alles Gewünschte auf Anhieb finanziell möglich ist, dann kann vieles auch später nachgerüstet werden.

Welche alternativen Möglichkeiten es gibt, was diese letztlich kosten und wann sie sich amortisieren, erfahren Sie detailliert beim Spezialisten für den Hausbau und -vertrieb.