Parksysteme für Bequeme
Vielleicht geht es auch Ihnen so: Sie wollen nur noch nach Hause und kreisen fünzehn Minuten lang um Ihre Heimstätte, denn es gibt keine Parklücke und wenn doch, dann ist sie sehr klein. Nun beginnt das zirkulieren. Einparken ist nicht nur stressig, es können auch viele unnötige Schäden am Auto entstehen, wenn eine Tonne, ein Laternenpfeiler oder ein Bauzaun das Parkvorhaben vereiteln.
Zum Glück gibt es nicht nur für Orientierungslose Systeme die beim Navigieren unterstützen, sondern auch solche, die Stressgeplagten, Untalentierten oder Faulen beim Einparken assistieren.
Bereits seit 15 Jahren schon, ist der Pionier der Einparkhilfen, der so genannte Parkpilot auf dem Markt. Dieses System gibt durch in die Stoßdämpfer eingebaute Sensoren dem Fahrer ein Signal, sobald er einem Hindernis zu nahe kommt. Damit wird Einparken in sehr kleine Lücken erheblich erleichtert.
Doch es geht noch einen Tick bequemer: Ein intelligenter Einparkassistent übernimmt das Einparken selbst. Entwickelt wurde er von Ingenieuren der Firma Bosch und gehört inzwischen zur Sonderausstattung der Mercedes A- und B-Klasse.
Schon vor dem eigentlichen Einparken scannt der Parkassistent den Fahrbahnrand ab und ist so schon bei der Suche nach einer geeigneten Parklücke behilflich. Hat er eine gefunden, so wird dies dem Fahrer angezeigt. Nun muss dieser nur noch auf das richtige Knöpfchen drücken und das Auto parkt wie von Geisterhand geführt selbst ein. Durch leichtes Bremsen oder Gasgeben hat der Fahrer noch die Möglichkeit, den Parkvorgang zu kontrollieren. Möchte man nun doch nicht in die angesteuerte Lücke einparken, steht es einem jederzeit frei, ins Lenkrad zu greifen und so den Parkvorgang abzubrechen, denn dann schaltet sich die Automatik sofort ab.
Einparkassistenten sind heute in verschiedenen Automodellen integriert, so zum Beispiel bei Skoda, VW oder Opel. Die Kosten für das Parksystem hat man schon beim ersten verhinderten Schaden wieder ausgeglichen und investiert obendrein in die Zukunft.



