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Das alles könnten Sie sich sparen!
Die Standby-Funktion Glauben Sie nicht, die Standby-Funktion sei billig! Hier ein einfaches Rechenexempel: Wenn Sie Ihren Fernseher einen ganzen Tag im Standby-Modus lassen, kostet das genauso viel, als ob Sie ihn 19 Stunden lang angeschaltet lassen! Manche Geräte verbrauchen im Standby- Modus sogar mehr Strom als in Betrieb. Dazu zählen vor allem Bürogeräte wie PC, Drucker, Kopierer und Fax.

Also: Entweder ganz ausschalten oder noch besser: mehrere Geräte an eine abschaltbare Steckleiste anschließen!
Wenn Sie übrigens einmal genau wissen wollen, wie viel Strom Ihre einzelnen Geräte verbrauchen, können Sie bei der Energieberatung einen Strommesszähler ausleihen.

Sie stecken das Gerät einfach zwischen Anschluss und Stecker, betätigen zwei Knöpfe und schon wissen Sie, was das angeschlossene Gerät im Moment und am ganzen Tag verbraucht. Die Ausleihe ist übrigens kostenlos.

Der Klassiker:
Der tropfende Wasserhahn
Durch einen tropfenden Wasserhahn fließen pro Stunde zwischen einem halben Liter und ein Liter Wasser, das ist etwa ein Schnapsglas pro Minute. Ein Kubikmeter Wasser kostet heute etwa 4 Euro. Also hier lohnt sich die Reparatur wirklich!

Stoßlüften statt Dauerlüften
Eine Heizung verbraucht weniger Energie, wenn man mehrmals am Tag die Fenster komplett aufmacht, anstatt sie den ganzen Tag über gekippt zu lassen. Sind die Fenster ständig gekippt kühlen die Wände aus und Luft, die von der Heizung erwärmt wurde, verschwindet sofort aus dem Fenster - bevor der Raum davon erwärmt werden konnte. Wichtig ist jedoch, dass Sie regelmäßig lüften. Tun Sie das nicht, besteht (vor allem im Bad) die Gefahr der Schimmelbildung.

Kühlschrank und Co.
Wie alt ist Ihr Kühlschrank? Oder Ihre Gefriertruhe? Sind Ihre Elektrogeräte schon älter, sollten Sie vielleicht einmal den Energieverbrauch überprüfen (indem Sie bei der Energieberatung kostenfrei einen Strommesszähler ausleihen) und überlegen, ob sich nicht die Anschaffung eines neuen Gerätes lohnt.

Mit neueren Geräten sparen Sie zum Teil die Hälfte des Energieverbrauchs. Da die meisten neuen Geräte sowieso schon in die EU-Effizienzklasse A fallen, wurde diese Klasse noch weiter unterteilt: In A+ und A++ (A++Geräte sind die sparsamsten!).

Wasser sparen im WC
Wussten Sie, dass rund ein Drittel des Wasserverbrauchs eines Haushalts im WC verbraucht wird? Hier lohnt es sich also, nach Sparmöglichkeiten Ausschau zu halten.

Hat Ihre Toilette eine Stop-Taste?
Wenn ja, achten Sie darauf, diese auch wirklich zu benutzen. Denn gerade beim \"kleinen Geschäft\" wird immer viel unnötiges Wasser vergeudet.


Ofen und Herd - Restwärme nutzen!
Ein Backofen braucht natürlich eine Menge Energie, um die hohen Temperaturen zu erzeugen. Ein bisschen davon sparen Sie ein, wenn Sie den Backofen einfach fünf Minuten bevor der Inhalt fertig ist abschalten. Das sollten Sie natürlich nicht tun, wenn Sie sich an einem Soufflé versuchen - der Tiefkühlpizza allerdings kann diese Vorgehensweise nicht schaden...
Dasselbe gilt natürlich auch für Herdplatten!

Energiesparlampen
Jeder weiß es und doch wird es kaum beachtet: Mit den richtigen Lampen sparen Sie einiges an Geld und darüber hinaus Zeit.
Normale Glühlampen benötigen die meiste Energie. Etwas günstiger fahren Sie mit Halogenlampen. Diese benötigen etwa zehn Prozent weniger Strom. Doch Vorsicht: Einige Halogenlampen haben einen Vorschalttrafo, der auch bei ausgeschaltetem Licht Energie verbraucht.
Am günstigsten sind Energiesparlampen. Diese verbrauchen ca. 80 Prozent weniger Strom als normale Glühlampen. Verwenden Sie derzeit eine 60-Watt-Glühbirne, können Sie diese beispielsweise durch eine 12-Watt-Energiesparlampe ersetzen.

Energiesparlampen leben übrigens etwa achtmal länger als herkömmliche Glühlampen. Das bedeutet: Die höheren Anschaffungskosten machen sich durch die längere Lebensdauer bezahlt und Ihnen entsteht weniger Aufwand beim Auswechseln der Birnen - praktisch!

Wasserkocher nutzen!
Nutzen Sie zur Heißwasserzubereitung einen Wasserkocher! Es ist wesentlich wirtschaftlicher, einen Wasserkocher zu benutzen, als den Elektroherd. Vor allem ältere Geräte benötigen viel zu viel Energie, um heißes Wasser zu kochen.
Nicht nur das Teewasser kocht schneller und sparsamer, auch ihr Nudelwasser kann so superschnell vorbereitet werden.
Generell gilt: Kochen Sie mit Deckel, kocht das Wasser schneller.

Zuglufttest an Fenstern und Eingangstüren
Testen Sie doch einmal, ob es bei Ihnen zieht! Am einfachsten können Sie das mit Ihrem Handrücken oder einem angezündeten Räucherstäbchen (dann sehen Sie auch gleich, in welche Richtung der Rauch zieht ...) tun.
Eine Besenleiste verschließt Zwischenräume von Türunterkante und Fußboden. Fensterdichtungen lassen sich recht einfach (und sehr kostengünstig) durch neue ersetzen.

Ihre Heizungsanlage
Lassen Sie Ihre Heizungsanlage überprüfen, bevor die kalte Jahreszeit so richtig loslegt!

Das regelmäßige Entlüften der Heizkörper unterstützt effizientes Heizen genauso, wie der richtige Wasserdruck in Ihrer Heizungsanlage. Auch der Brenner Ihrer Heizung sollte unbedingt richtig eingestellt sein. So lassen sich unnötig hohe Energiekosten vermeiden. (CS)