. . .
Carwrapping
bild
Ob schwarzmatt oder perlmuttfarben, die Angebote in puncto Fahr... [mehr]
Insektenschutz
bild
Endlich kehrt die warme Jahreszeit wieder ein – die Welt wird... [mehr]
Betriebshof Niederschönhausen
bild
Vom Betriebshof Niederschönhausen fahren seit 1999 nur noch bei ... [mehr]
denn´s: Bio-Supermarkt
bild
Im August 2011 eröffnete der denn’s Biomarkt in der Hermann- ... [mehr]
Alternativ Tanken mit Autogas
Der Blick auf die Anzeigentafel an der Tankstelle wird mehr und mehr zum Grauen. Das nächste Tanken wird, so weit es nur geht, vor sich her geschoben, immer in der Hoffnung, dass einen Tag später die Preise vielleicht wieder etwas gesunken sind. Da w

Dieser Wunsch kann erfüllt werden. Mit Autogas (LPG), einem Gemisch aus Butan und Propangas. Durch diesen Alternativkraftstoff entstehen deutlich weniger Abgasemissionen, was der Grund dafür ist, dass der massive Preisvorteil, den Flüssiggas gegenüber Benzin hat, sogar bis 2018 steuerlich festgeschrieben ist.

Die Verbrennung des Kraftstoffes erfolgt nahezu ohne den Ausstoß von Ruß. Auch andere gesundheits- und umweltschädigende Schadstoffe treten wesentlich weniger auf. Neben der Schonung für die Umwelt birgt die Umrüstung auch enorme Vorteile im Alltag. Die Kraftstoffkosten werden um bis zu 50 Prozent gesenkt und die Reichweite verdoppelt, da der Benzintank trotzdem in seiner vollen Größe erhalten bleibt. Der Autogastank wird in der Reserveradmulde, anstelle des Reserverades eingebaut und schränkt auf diese Weise auch nicht das Kofferraumvolumen ein. Das fehlende Reserverad kann durch ein Reifenpannenrad ersetzt werden. Wenn nicht anders möglich, kann der Einbau jedoch auch im Kofferraum, meist zylinderförmig, erfolgen oder auch als Unterflurtank.
 
Um die Vorteile von Autogas nutzen zu können, können Sie Ihr Auto jederzeit nachträglich umrüsten lassen. Vom TÜV empfohlen sollte die Umrüstung ausschließlich in Fachwerkstätten oder Autohäusern erfolgen, da dann eine weitere Betriebserlaubnis des Fahrzeuges gesichert ist. Fast jedes Fahrzeug mit Ottomotor kann, je nach Zylinderzahl, Leistung und der zu erreichenden Abgasnorm, mit diesem System ausgestattet werden. Auch ältere Fahrzeuge bis zur Schadstoffnorm Euro 3. Die Kosten dafür lassen sich im Vorfeld nicht eindeutig festlegen, da sie stark vom Fahrzeugtyp und der Art des Autogassystems abhängig sind, jedoch liegen sie im Normalfall im Bereich von etwa 1500 bis 3500 Euro. Hierbei sind die halbautomatischen preiswerter als die vollsequentiellen Anlagen. Bei Dieselfahrzeugen hingegen ist die Umrüstung auf Autogas leider nicht möglich.

Trotz der relativ hohen, aber einmaligen Anschaffungskosten lohnt sich Autogas auf lange Sicht besonders für Viel- und Langstreckenfahrer. Wenn Sie jährlich 30.000 Kilometer fahren rechnet sich diese Investition bei einem Mittelklassewagen bereits schon nach 2 Jahren.

So können sich Autogasnutzer über bis zu 50 Prozent niedrigere Unterhaltskosten und ungefähr doppelte Reichweite im Vergleich zum Benziner freuen. Auf der praktischen Internetseite www.amortisationsrechner.de können Sie errechnen lassen, wie viel Sie sparen würden.
 
Durch Betätigen eines Kombischalters kann der Autofahrer nach dem Umbau die Füll-standanzeige einsehen und gleichzeitig die gewünschte Antriebsart wählen. Getankt wird Autogas genau so, wie Benzin auch. Ein weiterer Vorteil ist, dass infolge der Umrüs-tung, sowohl Motor als auch Zündkerzen eine längere Lebensdauer haben.
 
Schon jetzt gibt es in Deutschland flächendeckend über 2.950 Tankstellen, an denen Autogas getankt werden kann und es kommen ständig neue hinzu. Um heraus zu finden, ob und wo in Ihrer Nähe eine Autogastankstelle steht, können Sie auf der Internetseite www.autogastanken.de nachschauen. Die Qualität des Autogases bleibt von Stadt zu Stadt und Land zu Land gleich, da diese europaweit einheitlich in der DIN EN 589 geregelt ist. So wird auch eine Urlaubsreise mit dem PKW nicht zum Problem.
Informieren Sie sich also ruhig bei Ihrem Autohaus oder Ihrer Fachwerkstatt des Vertrauens nach den Umrüstmöglichkei­ten für Ihren Wagen.
Nützliche Spartipps für Autofahrer
Abschalten:
Ist der Motor bereits warm,, schalten Sie Ihr Auto an roten Ampeln oder geschlosse¬nen Bahnschranken aus. Es lohnt sich, auch wenn Sie nur kurz stehen.

Motoröl:
Mit Leichtlaufölen, die eine bessere Schmierung ermöglichen, senken Sie den Verbrauch.

Billiger tanken:
Freie Tankstellen sind meist ein paar Cent pro Liter günstiger. Meiden Sie, wenn möglich das Tanken zum Wochenende und vor Feiertagen, denn dann steigen meist die Preise. Bei Fahrten ins Ausland lohnt es sich, erst dort günstiger aufzutanken.

Reifendruck:
Der Druck Ihrer Reifen sollte dem höchsten in der Bedienungsanleitung angegebenen Luftdruck entsprechen. Fahren Sie mit Reifen, die das Siegel „Blauer Engel“ des Umweltbundesamts tragen. Diese sind leise und senken, dank ihres geringeren Rollwiderstands den Treibstoffverbrauch.

Hochschalten:
Vermeiden Sie hohe Drehzahlen: 3. Gang ab 30 Km/h, 4. Gang ab 40 Km/h, 5. Gang ab 50 Km/h. Seinen optimalen Wirkungsgrad erreicht der Motor zwischen 2.000 und 2.500 Touren. Bei höherer Drehzahl sollten Sie den Gang wechseln.

Fahrrad, Bus und Bahn:
Lassen Sie das Auto für sehr kurze Wege auch einmal stehen. Gerade auf solchen Strecken sind Verbrauch und Schadstoffausstoß relativ hoch. Laufen oder Radfahren macht nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch Sinn und ist gesünder.

Weniger PS:
Beim Autokauf beachten: Ein niedriger Verbrauch kann einen höheren Kaufpreis wieder wettmachen.

Fahrgemeinschaften:
Nutzen Sie Mitfahrgelegenheiten (www.mitfahrgelegenheit.de), Carsharing oder gründen Fahrgemeinschaften.

Abladen:
Unnützes Gepäck im Innenraum sowie Dachträger sollteen Sie vermeiden.

Weniger Gas!
Beim Starten des Motors, brauchen Sie kein Gas zu geben. Mit genügend Abstand zum nächsten Wagen können Sie Temposchwankungen ausgleichen, ohne Energie für Bremsen und Beschleunigen zu verlieren.
Anzeige