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Fit in den Frühling – weg mit dem Winterspeck!
„Ich nehme ab!“ So lautet einer der häufigsten Vorsätze für das neue Jahr.

Zum einen hemmt die zumeist unfreundliche Witterung die Motivation, im Freien Sport zu treiben, zum anderen locken zahlreiche kulinarische Genüsse mit hohen Kalorienzahlen. Eine gefährliche Kombination, die sich auf Fitness und Gewicht auswirken kann. Und gerade die Deutschen hätten es bitter nötig, abzuspecken: Denn 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen sind übergewichtig. Jeder Fünfte ist stark übergewichtig und damit gesundheitlich besonders gefährdet. Abnehmen und das eigene gesundheitliche Risikoprofil zu verbessern ist aber möglich - „Mehr bewegen. Gesünder essen." lautet die einfache und konsequente Botschaft. Und dabei geht es nicht darum, die an den Festtagen zugelegten Pfunde kurzfristig loszuwerden, sondern um langfristige Hilfe: die Umstellung des (alten) Lebensstils. Schließlich nehmen die meisten im normalen Alltag an Gewicht zu. Sport muss also sein. Denn wer sich gesundheitsfördernd bewegen oder sogar abnehmen will, muss 2.000 Kilokalorien in der Woche zusätzlich verbrennen. Mit 20 Minuten Krafttraining plus 30 Minuten Fettverbrennungstraining wie Jogging oder Radfahren - und das dreimal die Woche, kombiniert mit eiweißreicher Ernährung lässt sich so die Bikinifigur modellieren. Pilates, Yoga oder Thai Chi eignen sich gerade im Winter hervorragend, um fit zu bleiben. Im Frühling bieten sich ausgiebige Spaziergänge in der freien Natur, Wanderungen und Nordic Walking an. Jeder sollte sich die sportliche Betätigung suchen, die ihm Spaß macht.

Auch die Ernährung spielt natürlich eine wichtige Rolle bei der Fettreduzierung. Es muss nicht immer gleich eine Diät sein um die lästigen Pölsterchen loszuwerden. Vielmehr steht das richtige Essverhalten im Vordergrund, das uns - wenn wir es befolgen - automatisch ein paar Pfunde verlieren lässt.

Dazu gehört zum einen die Selbstbeobachtung: Wann esse ich, wie esse ich und was esse ich? Hilfreich ist es, dies zu notieren, um eine gewisse Art von Selbstkontrolle zu erreichen. Zum anderen ist die Steuerung des Essverhaltens wichtig. Vermeiden Sie automatisches Essen: Essen ohne Hunger? Und wann: Beim Kochen? Bei Stress und Ärger? Oder einfach mal wieder wenn wir am Kühlschrank ¬vorbeilaufen. Wenn das zutrifft, sollte man sich unbedingt überlegen, was zu diesem Verhalten führt! Ein fester Essrhythmus und ein fester Platz zum Essen können Abhilfe schaffen. Dabei sollte man dem Süß- und Heißhunger vorbeugen. Dies kommt oftmals von zu langen Mahlzeitenabständen. Manchmal haben wir auch einfach zu strenge Kontrollstrategien. Regelmäßig kohlenhydratreich zu essen und sich keine absoluten Verbote aufzuerlegen, kann hierbei helfen. Auch Genießen muss gelernt sein. Beim Essen und Trinken natürlich nur in Maßen. Möglichst viel trinken, 2 bis 2,5 Liter stilles Wasser pro Tag sind optimal. Und es vermindert unnötigen Hunger und macht zu den Mahlzeiten schneller satt.

Noch ein Tipp zum Schluss: Nur mit Einkaufszettel einkaufen und vor allem nicht hungrig. Besser öfter einkaufen und nicht alles auf einmal.

Nahrungsmittel