. . .
Verbessertes Versicherungswesen
bild
Verbraucherverbände warnen seit Jahrzehnten davor, dass Versiche... [mehr]
Buchholzer Festtage
bild
In diesem Jahr finden die Buchholzer Festtage unter einem besonde... [mehr]
Cloud-Dienste
bild
Praktisch und bequem sind Cloud-Dienste vor allem für private ... [mehr]
Heizkosten
bild
Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs am 01.02.2012 müssen Mi... [mehr]
So bereiten Sie Ihren Garten auf den Frühling vor
Schneeglöckchen blinzeln aus dem Schnee, Winterlinge sprießen und blaue Krokusse bilden ganze Blütenteppiche in Parks oder auf Wiesen. So langsam kommt auch die Gartensaison in Gang und Sie können endlich damit beginnen, Ihre an Winterabenden geschmiedeten Pläne in die Tat umzusetzen.

Für die Frühblüher in Ihrem Garten müssen Sie nicht allzu viel tun. Sie sind recht anspruchslos und benötigen einen normalen, gut wasserdurchlässigen Gartenboden. Ihre Knollen sind wahre Energiespeicher und sie vermehren sich aus eigener Kraft. Allerdings sollten Sie ihre Blätter nach der Blütezeit nicht zu zeitig abschneiden, denn die Pflanzen brauchen ungefähr sechs Wochen Zeit, um Nährstoffe aus den Blättern zu ziehen, damit sie im nächsten Jahr erneut erste Farbtupfer in Ihren Garten setzen können. Nach den Blumenzwiebeln treiben etwas später im Frühjahr die Stauden aus.

Rückschnitt alter Pflanzenteile
Für den Frühjahrsputz im Garten müssen zuvor jedoch abgestorbene und erfrorene Pflanzenteile entfernt werden, denn einige Sorten mit sehr festen Stielen, wie der Sonnenhut oder die Schafgarbe, werden erst im Frühjahr zurückgeschnitten. Am besten, Sie schneiden die alten Pflanzenteile bodennah ab und teilen bei dieser Gelegenheit sehr große Stauden. Graben Sie die Pflanzen dazu vorsichtig aus und teilen sie in mehrere Stücke. Die vitalsten Triebe sind meist die außen wachsenden, diese sollten möglichst an einem anderen Ort wieder eingepflanzt werden, so können sie am besten gedeihen. Eine schöne Idee ist es auch, Pflanzen mit Freunden oder Verwandten zu tauschen.

Kräftig stutzen können Sie Halbsträucher, wie zum Beispiel Fuchsie, Johanniskraut, Silberstrauch und Thymian. Bei Hortensien ist Vorsicht geboten, hier lieber nur alte Blütenbüschel entfernen. Eine weitere Ausnahme ist Lavendel: Er wird erst zurückgeschnitten, sobald neue Blätter zu sehen sind. Unter Rosensträuchern sollten Sie altes Laub entfernen und die Triebe knapp über einem nach außen stehenden Auge zurückschneiden. So bleiben die Sträucher in Form.

Natürlich düngen mit Kompost
Alle entfernten Pflanzenreste, gehäckselte Zweige und gejätetes Unkraut sind in Form von Kompost ein idealer Dünger und eignen sich dann sehr gut für die Gemüsebeete, so wissen Sie, was in Ihrem Dünger enthalten ist. Jungen Kompost bringt man nur dünn aus, etwa drei bis fünf Zentimeter dick. Der Boden wird so ausreichend mit Humus versorgt, später sorgen Regenwürmer für eine gute Durchmischung der Erde.

Den Boden gut vorbereiten und vor Frost schützen
Damit alle Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen vorfinden, bedarf es der guten Vorbereitung des Bodens. Alle Beete werden dazu mit Dreizack und Harke bearbeitet, die Erde sollte bis zu einer Tiefe von ungefähr 20 Zentimetern gut aufgelockert werden. Alle Unkrautwurzeln müssen entfernt werden, besonders die hartnäckigen Ausläufer von Disteln, Quecken und Brennnesseln.

Bereits seit März konnten Sie mit der Anlage neuer Frühbeete für Sommerblumen beginnen. Hilfreich ist es, den Boden zum Beispiel mit alten Fenstern abzudecken, dann kann die Wärme der ersten Sonnenstrahlen besser gespeichert werden. Vor allem in den Nächten ist es in dieser Zeit noch sehr kalt, so dass Sie Ihre Pflanzen vor Frost schützen sollten. Dazu bietet der Handel auch Strohmatten oder Luftpolsterfolie an. Letztere ist zwar langlebiger doch weniger umweltfreundlich als die Strohmatten. Eine andere Möglichkeit ist es, die Pflanzen mit wärmespeichernden Schläuchen, die mit Wasser gefüllt sind, zu schützen. Auch Kartons oder Kisten leisten in diesen noch recht kühlen Tagen hilfreiche Dienste.

Neue Staudenbeete gut planen
Während Sie Gemüsebeete schon Ende März anlegen dürfen, können Sie nun im April mit dem Pflanzen neuer Stauden beginnen. In Kombination mit Zwiebelblumen, Gehölzen oder auch einjährigen Sommerblumen bilden Staudenbeete in Ihrem Garten einen schönen Blickfang.
Für Abwechslung sorgt dabei eine Unterteilung des Beetes in größere Stauden, die sofort auffallen, kleinere Begleitstauden und alles verbindende Füllstauden. Lassen Sie beim Gestalten Ihre Phantasie spielen und wählen Sie Pflanzen Ihrer Lieblingsfarben und -formen.