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Vom Antrag bis zum Hochzeitsfest
Stellen Sie sich vor, Sie joggen mit Ihrem Partner durch den Park, als er nach Atem ringend fragt: „Bist Du bereit mit mir den schärfsten Spurt Deines Lebens zu wagen…?“. Dann heißt es tief durchatmen und überlegen, ob man sich traut.

Fragen Sie traditionell bei einem Ausflug oder romantischen Dinner, mittels Schriftzug auf einem Bettlaken oder während eines Fallschirm-Tandemsprungs - der besondere Tag der Hochzeit beginnt beim besonderen Antrag.Schreiben Sie sich das, was Sie wissen wollen, mit Henna auf den Rücken, mieten Sie die Kinoleinwand oder wenn Sie ein Technikfreak sind, besorgen Sie einen ferngesteuerten Roboter, der den Antrag spricht.

Ob Sie die alles entscheidende Frage als Minnegesang, auf einem Berggipfel oder beim Frühstück im Bett stellen, vergessen Sie auf keinen Fall die Verlobungsringe. Vorsicht beim Verstecken des Rings im Dessert: Er könnte aufgegessen werden. Wenn Sie jetzt keinen Korb bekommen, ist die größte Hürde auf dem Weg ins Eheglück überwunden. Alles Weitere sind nervenaufreibende Organisation und Kosten, Kosten, Kosten.

Erahnen Sie, was auf Sie zukommt? Kleidung, Drucksachen, Feier, Dekoration, Hochzeitsreise, Kirche oder Standesamt - alles muss durchgeplant und organisiert werden. Beginnen Sie mindestens ein Jahr vorher mit der Planung. Bei Brautausstattern und im Internet, zum Beispiel auf www.hochzeitswegweiser.de erhalten Sie fertige Kosten- und Zeitpläne.

Den Ort für Ihre Trauung können Sie sich selbst aussuchen. Im Norden Berlins gibt es schöne Möglichkeiten: das Standesamt Ahrensfelde, das Bernauer Rathaus, das Amt Biesenthal-Barnim, die Fachwerkkirche Tuchen, die Gemeinde Panketal. Im Umland bieten sich an: das Kloster Chorin, das Lakeside Burghotel zu Strausberg, die Eberswalder Märchenvilla, oder auch der Zoo, außerdem Werneuchen, Joachimstal, oder die Gemeinde Schorfheide. Standesämter finden Sie in unserem Service-Teil auf Seite 34.

Melden Sie sich so früh wie möglich beim Standesamt an, denn beliebte Termine wie Wochenenden im Mai oder „Schnapszahlen" sind schnell vergeben.
Vor der Hochzeit sollten Sie auch überlegen, welchen Namen Sie danach tragen möchten. Erste Variante: Sie entscheiden sich für einen gemeinsamen Familiennamen, das kann der Geburtsname der Frau oder des Mannes oder der zum Zeitpunkt der Eheschließung geführte Name der Frau oder des Mannes sein. Zweite Variante: Jeder behält seinen Namen. Dritte Variante: Sie tragen künftig einen Doppelnamen. Kinder dürfen dann aber nur einen gemeinsamen Familiennamen tragen.

Wichtig für das Standesamt: Vergessen Sie die notwendigen Unterlagen nicht. Welche genau das sind, können Sie beim Amt erfragen. Im Internet finden Sie ebenfalls ausführliche Auflistungen der Dokumente, zum Beispiel auf www.ratgeber-hochzeit.de.

Die Planung der Hochzeit ist einfach zu viel für Sie? Sicher greifen Ihnen Verwandte oder Freunde unter die Arme. Eventagenturen oder professionelle Hochzeitsplaner bieten ebenfalls die komplette Hochzeits-Organisation an. Das kostet dann allerhand. Ganz entspannt können Sie so aber die Zeit vor der Hochzeit zum Beispiel mit einem Tanzkurs verbringen, in Vorfreude auf den ersten Tanz des Festes.