An dieser Stelle einfach mal ein „guter Rat“ mit Augenzwinkern: Frauen können ihren Fahrkünsten selbstbewusst vertrauen und jedem Beifahrer, der den gesamten Weg über Anweisungen gibt, ruhig an seine Beifahrerrolle erinnern. Verschiedene Untersuchungen belegen, dass Frauen mit dem Verkehr wesentlich gelassener umgehen als Männer. Eine Studie aus dem Jahr 2006 ging den Fragen nach, welche Verkehrssituationen Autofahrer generell am meisten belastet, welche Auswirkungen Stress auf die Fahrweise hat und ob Männer und Frauen unterschiedlich reagieren. Das verkehrsmedizinische Institut der Universität Heidelberg hatte 60 Frauen und Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren getestet und befragt. Im praktischen Teil der Untersuchung mussten die Probanden während des Berufsverkehrs eine 35 Kilometer lange Strecke bewältigen.
Eine anschließende Befragung und die Praxis bewiesen, dass Zeitdruck, extrem dichter Verkehr, Parkplatzsuche und schlechte Sichtverhältnisse am meisten nerven. Betrachtet man die Ergebnisse hinsichtlich der Geschlechter, fällt auf, dass Männer oftmals wesentlich gestresster als Frauen reagieren. Besonders unerwartete Staus sind für 75 Prozent der Männer Stress pur, bei den Frauen dagegen „nur" 45 Prozent. Und auch bei streitenden Kindern auf dem Rücksitz behalten Fahrerinnen wesentlich besser ihre Nerven.
Die Studie hat Autofahrer in verschiedene Typen eingeteilt: Den „verantwortungsbewussten Fahrer", erkennbar an seinem sicheren und besonnenen Fahren - 56 Prozent der Frauen gehören dazu. Daneben gibt es zwei sich unterscheidende Stress-Typen: Zum einen den „konfrontativen Fahrer" - ein typischer Straßen-Rambo, der den Nervenkitzel sucht, rast, hupt und sich in jede Lücke drängelt. Seine Aufmerksamkeit wird durch dieses Verhalten stark beeinträchtigt und hat häufige Fahrfehler zur Folge. Zu dieser Gruppe gehören 70 Prozent der Männer. Der andere Typ ist der „vermeintliche Alleskönner". Er ist viel unterwegs, fährt forsch und risikobetont, überschätzt aber seine Fahrkünste sehr. 56 Prozent dieser Gruppe sind Männer.
Das waren die Ergebnisse von 2006. Die Techniker Krankenkasse hat dieses Thema erneut im Januar diesen Jahres in einer repräsentativen Umfrage hinterfragt. Dafür wurden mehr als 1000 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind ähnlich: Chaos im Verkehr rauben nur gut jeder fünften Frau die Nerven, aber fast 30 Prozent der Männer. Dass hier im Ergebnis geringere Prozentangaben vorliegen als im Jahr 2006, ist sicher der Tatsache geschuldet, dass die Befragten bei der TK-Umfrage um eine Selbsteinschätzung gebeten wurden, wogegen in der Heidelberger Studie der Stressfaktor tatsächlich gemessen wurde.
Soviel zum Thema realistische Selbsteinschätzung. Aber darum soll es hier ja nicht gehen...
In Sachen Gesundheit und Körperpflege lautet die allgemeine Beauty-Devise: „zurück zur Natur“. Kosmetika basierend auf pflanzlichen Wirkstoffen sollen für straffe und makellose Haut von Kopf bis Fuß sorgen. Im Handel sind sie meist für viel Geld zu haben. Um Ihren Geldbeutel zu schonen bieten wir Ihnen einige kostengünstige Alternativen, für die Sie lediglich einen Blick in Ihren Kühlschrank werfen müssen.
Der Klassiker:
Gurkenmaske Diese Maske erfrischt müde Haut und wirkt anregend. Ideal für fettige und großporige Haut. Entweder einige Gurkenscheiben auf das Gesicht legen oder 2 EL gehackte Gurke mit 2 bis 4 EL naturbelassenem Joghurt oder Quark verrühren. Gurken enthalten viele Vitamine, Schwefel und nehmen Fett auf. Sie wirken Haut glättend und straffend. Nicht für feine Haut geeignet.
Regenerierend:
Avocadomaske Geeignet für die reifere, trockene Haut. Eine halbe Avocado pürieren und mit 1 TL Zitronensaft, 1 TL Honig und 1 EL Sahne oder Quark verrühren. Avocado schützt vor dem Austrocknen, enthält viel Vitamin A und B. Nicht für fettige Haut geeignet.
Entzündungshemmend:
Honigmaske Honig macht die Haut weich und wirkt entzündungshemmend. Er fördert die Durchblutung und wirkt entspannend. 2 EL Honig erwärmen und mit 2 EL Quark sowie 2 TL Öl verrühren. Honig weitet die Gefäße, daher nicht bei Gefäßschwäche verwenden.
Feuchtigkeitspendend: Mandel- Früchtemaske
1 Scheibe Ananas oder Papaya pürieren, 3 Erdbeeren, ½ Gurke, 1 TL Honig, 1 TL Joghurt vermixen. Die Maske auf das noch nasse Gesicht auftragen. Fruchtsäuren verfeinern das Hautbild, da sie abgestorbene Hornschichten auflösen und die Bildung neuer Zellen anregen.
Grundsätzlich werden Gesichtsmasken nur auf die zuvor mit heißem Wasser gereinigte Haut aufgetragen. Sie sollten die selbst gemixte Maske mit Hilfe eines Pinsels gleichmäßig auf Gesicht und Dekolleté verteilen und ca. 20 bis 30 Minuten einwirken lassen. Danach spülen Sie Ihr Gesicht gründlich mit lauwarmem Wasser ab und tragen anschließend eine einfache Tages- oder Nachtcreme auf.



