. . .
Rentensicherheit
bild
Haben wir uns in den letzten Ausgaben unserer Ratgeberserie mit... [mehr]
Spargelsaison
bild
Sei es, weil er nur für eine begrenzte Zeit zu haben ist, oder ... [mehr]
Kinderbauernhof Pinke Panke
bild
Der Kinderbauernhof Pinke Panke ist eine Begegnungsstätte zum ... [mehr]
Organspendeausweis
bild
Gerade einmal 20 Prozent der Bundesbürger besitzen einen Organ... [mehr]
Der Winter kann kommen - Gartenpflege im Herbst
Damit dann alles erneut grünt und gedeiht, lassen sich schon im Herbst einige Vorkehrungen treffen.



Ideale Pflanzzeit
Im Herbst finden Pflanzen ideale Voraussetzungen zum Anwachsen vor, denn nun ist der Boden noch warm von der Sommersonne und vom Regen gut durchnässt: In den Monaten September und Oktober werden meist winterharte Stauden, immergrüne Laubgehölze und Nadelbäume gepflanzt, Obstbäume und Laubgehölze sogar bis in den Dezember hinein, zumindest solange es noch keinen Frost im Boden gibt. Gegenüber im Frühling gesetzten Pflanzen, haben die Herbstsetzlinge einen Vorsprung, denn sie haben schon Feinwurzeln gebildet.

Gartenteich
Wer in seinem Garten einen Teich angelegt hat, sollte auch diesen auf den Winter vorbereiten. Hat man kein Netz gespannt, um Herbstlaub aufzufangen, sollte das Laub von der Oberfläche mit einem Teichsauger oder anderen im Handel erhältlichen Utensilien entfernt werden.

Ihren Teich sollten Sie auch von der Schlammschicht am Boden befreien. So kann man Fäulnis entgegenwirken und erhält mit dem Schlamm idealen Dünger für die Beete. Über den Winter belässt man möglichst viele Pflanzen im Wasser, die durch ihre Bewegung das Zufrieren des Teiches hinauszögern können. Viele Gartenfreunde verwenden heute Styroporplatten, um vollständiges Gefrieren des Teiches zu verhindern. So können Faulgase entweichen und Fischen bleibt eine Frischluftzufuhr.

Pumpen sollten im Winter aus dem Teich entfernt werden, es sei denn, sie sind sehr tief angebracht; mehr als 40 cm tief gefriert das Wasser in unseren Breiten nicht.

Schutz vor Kälte
Nicht nur im Gartenteich kann Frost Schaden anrichten, vor allem manche Pflanze sind in unserm Klima nicht ausreichend gewappnet gegen winterliche Kälte. Eine dicke Schneedecke ist ein guter Schutz für die Pflanzen, doch diese gibt es immer seltener. Deshalb besteht die Möglichkeit, kälteempfindliche und junge Pflanzen mit Fichtenreisig abzudecken, Rhododendron, Zedern und Scheinzypressenarten zum Beispiel, können so geschützt werden.

Besonders die Pflanzenwurzeln sind frostempfindlich. Um Koniferen, Buchsbaum oder Kirschlorbeer zu schützen, können Pflanzkübel auf Hölzer oder Styroporplatten gestellt werden und mit Stoff oder Folie umwickelt werden. Die Pflanzen rückt man zum Überwintern eng zusammen und stellt sie an einen kühlen aber frostfreien Ort. Auch während der Wintermonate müssen sie gegossen werden, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Pflanzkübel sollten so spät wie möglich in ihr Winterquartier gebracht werden und im Frühling so zeitig wie möglich wieder herausgestellt werden. In ihrer Winterruhepause stellen die Pflanzen ihr Wachstum ein und sollten daher auch nicht gedüngt oder umgetopft werden.

Schutz vor Winterfeuchtigkeit
Einige winterharte Stauden aus anderen Klimabereichen, wie zum Beispiel Pampasgras oder Palmlilien reagieren empfindlich auf winterliche Nässe. Ihren Blattschopf kann man oben zusammenbinden, eine Laub- oder Rindenschicht um die Pflanze herum aufschütten und sie zu guter Letzt mit Fichtenzweigen abdecken. Nun wird das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert und die Pflanze ist vor Frost geschützt.

Wässern für den Winter
Zwar vermindern sommergrüne Laubgehölze ihren Wasserbedarf im Winter enorm, bei Nadelgehölzen und immergrünen Laubgehölzen jedoch, verhält es sich anders. Sie müssen im Herbst, am besten Mitte Oktober, gründlich gewässert werden, um Austrocknung der Wurzeln zu verhindern.
Für die Gartenpflege vor dem Winter können Sie also viel tun. Vergessen Sie auch das Reinigen der Geräte und Gartenmöbel.