„Die italienische Küche existiert nicht!“ Das stimmt. Was Italiener genüsslich ins Schwärmen bringt, ist die Küche von la mama, die endet am Gartenzaun, dort beginnt das kulinarische Reich einer anderen Mama. Italien präsentiert von den Alpen her deftig kräftige Gerichte, zum Meer hin eine leichte Kost, die den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen entspricht. Hier findet man überall das Bewusstsein zur Tradition, eine hohe Qualität der Produkte und die typische italienische Einstellung zum Essen und Trinken: Genuss pur - Essen, dass die Sinne berührt, mit der Familie, Freunden, im Lokal. Friaul und Julisch - Venetien stehen unter dem Einfluss der bodenständigen Gerichte Österreichs und Ungarn. Einfache Speisen mit Schweinefleisch, Bohnen, Speck und Polenta, auch ein guter Grappa bilden die kulinarischen Highlights. Venedig und Venetien - zwei unterschiedliche Regionen. In Venetien serviert man Fleisch- und Wurstspezialitäten und feines Gemüse wie Radicchio und Spargel.
In Venedig zeigt die Küche den einstigen Glanz der Serenissima durch Gerichte mit exotischen Gewürzen, edlen Saucen, Fisch und Meeresfrüchten. Das Trentino hatte wenig regionale Spezialitäten, da die Bauern dort wenig anbauen konnten. Im 16. Jh. kamen begabte Köche aus Venetien und zeigten die besondere Zubereitung von Fischen. Die Küche Südtirols baut auf alpenländische Spezialitäten wie Strudel, Mehlspeisen, Knödel, kombiniert mit Pasta, Tomaten, Olivenöl. Die Lombardei zeigt ihre kulinarische Identität nicht sofort. Die Geschäftigkeit der Mailänder lässt das Essen oft zu kurz kommen, doch Gerichte mit Reis und die schnelle Küche der Casoeula (Fleisch-Gemüsetopf) prägen den Speiseplan. Nicht zu vergessen Süßes (Dolci) zum Abschluss jedes Menüs. Das Aostatal bedeutet Almwirtschaft und Käse. Weit weg von Rom, fühlt man sich mehr zu Frankreich gehörend. Die Küche ist deftig und bodenständig. Brotsuppen mit Kohl, Speck und Käse, Käsefondue und Würste bilden den Speiseplan der Grenzregion. Piemont, d.h. Trüffel, Pilze, Nüsse, Wild. Die 800 Jahre alte Geschichte der Küche mit Einflüssen aus Frankreich, der Schweiz und Italien brachte viele traditionelle Gerichte hervor. Bodenständig, herzhaft, doch die feinen Nuancen der exzellenten Zutaten sind die Geheimnisse des Piemonts. In Ligurien vertrauen die Bewohner dem Zauberwort der ligurischen Küche: „nostrano, das ist von hier". Selbst hergestellte Produkte wie Pesto und pikante Torten sind ligurische Spezialitäten.
Na, schon Appetit bekommen? Wenn ja, dann finden Sie auf www.cookingberlin.de oder über info@cookingberlin.de den Giro ´d Italia durch die Norditalienische Pastaküche zum Mitmachen, Zuhören und Genießen.
Teil 1 (Norditalien) aus der Veranstaltungsreihe ESSEN & KULTUR bei cookingberlin
Die besten Rippchen nördlich des Südpols gibt es im Norden Berlins. Im Februar dieses Jahres hat in Karow ein Restaurant eröffnet, dessen fabelhafter Ruf sich über ganz Berlin verbreitet. Hier gibt es Rippchen, Rippchen, Rippchen. Aber auch Burger, Salate und Fisch, schmackhafte Suppen und leckere Kindergerichte gelangen auf die Teller.
Die Idee zum rustikalen Restaurant war in Schwerin entstanden, im Jack the Ribber-Ribhouse. Die¬se Idee holte Grit Dibbern nach Berlin. Sie ergriff die Gelegenheit, veranlasste einen Monat währende Renovierungsarbeiten, inklusive der Aufarbeitung des Mobiliars und gestaltete alle Räume neu. Denn bevor das RIBHOUSE hier seinen Platz fand, gab es in den Räumen einen Irish Pub.
Nun erhält das Restaurant einen neuen Namen: Aus Jack the Ribber wird das MÄRCHENHAFTE RIBHOUSE. Das Essen und die Qualität des Angebotes bleiben gleich, nur wird das Menu nach einem neuen Konzept umgestellt: Alle Gerichte entsprechen dann einem Märchen. So wird zum Beispiel aus Cheese-Rib das Goldene Vlies und Flambierte Rippe mit Gin zu Aladins Wunderlampe. Die Menu-Karte wird es weiterhin in Form einer Zeitung geben, so können sich die Gäste ein wenig unterhalten und nehmen alle Informationen und eine Erinnerung an den schönen Abend im RIBHOUSE mit nach Hause. Beim Lesen der märchenhaften Karte werden bei Erwachsenen Kindheitserinnerungen wach und die Kinder sind begeistert. Beim sonntäglichen Brunch erhalten kleine Gäste bis zu fünf Jahren übrigens alle Speisen umsonst.
Kulinarisch gut versorgt und in der gemütlichen Atmosphäre des Restaurants fühlen sich alle Gäste wohl. Die bis ins Detail liebevolle Gestaltung der Räume mit täglich frischen Blumen und gusseisernen dekorativen Elementen wirken wunderbar. Märchenhaft wird die Bekleidung der Kellnerinnen sein: Sie tragen mit Rüschen verzierte Marktkleider und Leinenröcke beim Servieren.
Bemerkenswert sind dabei die sehr großen dampfenden Teller, auf denen gleich ein Handtuch mitserviert wird, denn Rippchen ist man am besten mit den Händen, und so viele das Herz begehrt. Im RIBHOUSE gibt es selbstverständlich ein „All you can eat“-Angebot, die Unendliche Geschichte. Der Rekord im Rippchenessen liegt derzeit bei 10 Strängen. Aber das ist kein Muss. Sie können die leckeren Rippchen, frisch gekocht im hauseigenen Sud, eingelegt in selbst gemachte Marinaden auch ganz gepflegt genießen.
Im RIBHOUSE kann man sehr gut Geburtstage oder andere Anlässe feiern. Dabei gibt es die Möglichkeit, einen DJ zu bestellen. An den Wochenenden ist immer ganz schön was los – Reservieren Sie deshalb Ihren Tisch im märchenhaften RIBHOUSE.



