Mit steigender Lebenserwartung steigt auch das Risiko, zum Pflegefall zu werden. Die Zunahme der Pflegebedürftigkeit steigt überproportional. Berücksichtigt man die abgewiesenen Anträge auf Leistung der Pflegeversicherung, ergibt sich ein dramatisches Bild. So sollen nach Aussagen von Delta Lloyd im Jahr 2007 circa 29 Prozent der gesetzlich und etwa 21 Prozent der privat Pflegeversicherten in ihrer Erstbegutachtung abgelehnt worden sein. Dabei wurden zu Hause betreuten Pflegebedürftigen doppelt so häufig Leistungen verwehrt, wie stationär untergebrachten Personen. Trotz Einführung der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung 1995 für gesetzlich und privat Versicherte - für beide gelten gleiche Leistungen - wird laut Prof. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft in Freiburg, das System früher oder später kollabieren.
Obwohl die Lücke den meisten Menschen bekannt ist, sorgt kaum jemand privat vor. Das größte Problem dabei ist, dass private Pflegeergänzungsversicherungen zu spät abgeschlossen werden. Meistens erst dann, wenn der erste Angehörige zum Pflegefall wird. Die Ängste älterer Menschen, von Dritten abhängig zu werden, steigen. Besonders die zunehmende Anzahl von Singles und der fehlende Rückenhalt durch Familienagehörige macht eine Privatabsicherung notwendig.
Kinder sind beschränkt unterhaltspflichtig. Auch wenn der Bundesgerichtshof 2006 entschieden hat, dass Kinder nicht das für ihre eigene Altersvorsorge vorgesehene Vermögen aufzehren müssen, ist dieses Schonvermögen auf nur fünf Prozent des insgesamt erwirtschafteten Brutto¬einkommens begrenzt. Oftmals bleibt dann nur der unantastbare Selbstbehalt von monatlich 1.250 Euro. Viele Menschen wissen außerdem nicht, dass ihre Pflegeschulden nach dem Gesetz weitervererbt werden. Daher sollte die private Absicherung bereits frühzeitig beginnen.
Privatabsicherungen
Wer bereits schwer krank oder pflegebedürftig ist, kann sich exzellent durch Einmaleinzahlungen in einen Privatrentenvertrag der AID Individualrente sichern. Diese Privatrente ist garantiert und der Zinsertrag höher als jegliche Bankanlage. Egal ob man ein Pflegefall wird oder nicht, mit einer frühzeitigen Vorsorge über die AID Zukunftspolice ist eine hohe Privatrente sicher. Das Fernsehen und die Presse informierten mehrfach sehr positiv, siehe auch www.pflege-tarif.de.
Wer nur den Pflegefall absichern möchte, um hohe Eigenleistungen zu verhindern, hat drei Möglichkeiten: 1. Eine Pflegerentenversicherung, 2. eine Pflegetagegeldversicherung, 3. eine Pflegekostenversicherung. Welches Produkt und welche Anbieter empfehlenswert sind, kann als Übersicht angefordert werden. Das Kanzlei-Rating vergleicht die Versicherungsbedingungen unabhängig, siehe auch unter www.pflege-tarif.de.



