Spartipps SPAREN SIE BEIM KOCHEN!
1. Gute, energiesparende Töpfe und Pfannen besitzen einen ebenen, 3 - 5 mm starken Boden, der eine gute Wärmeübertragung ohne große Wärmeverluste gewährleistet. Sie sind in der Anschaffung teurer, lohnen sich aber auf Dauer.
2. Kleiner Topf auf kleiner Flamme: Wählen Sie das Kochgeschirr passend zur Kochstellengröße, damit keine Energie verloren geht.
3. Beim Garen geizen: Kartoffeln und Gemüse brauchen nur wenig Wasser, um gar zu werden - das spart nicht nur Energie, sondern schont auch Vitamine.
4. Nur kleine Mengen bis zu 400g werden sparsamer in der Mikrowelle gegart, für größere Mengen sind Herd und Backofen zuständig.
5. Legen Sie sich einen Dampfkochtopf zu, der bis zu 30% Ener¬gie und bis zu 50% Zeit sparen kann. Dabei gilt: Je länger die Kochzeit, um so mehr spart man.
6. Nutzen Sie die Nachwärme von Elektrokochplatten und schalten Sie den Herd etwa 5 - 10 Minuten vor Ende der Garzeit aus - das gilt auch für den Backofen.
7. Reinigen Sie Elektrokochplatten und Topfböden regelmäßig und gründlich - die Sauberkeit ist wichtig für eine optimale Wärmeübertragung.
8. Wer sich einen neuen Elektroherd anschafft, sollte auf moderne Energiesparfunktionen achten: So gibt es zum Beispiel Ceranfelder mit speziellen Sensoren, die die Größe des Topfes erkennen und nur den benötigten Bereich beheizen.
9. Praktisch weil einfach nachvollziehbar: Restwärmeanzeigen ermöglichen Koch und Köchin eine unkompliziertere Nutzung der Nachwärme - quasi zum Nulltarif.
10. Ideal für häufige Herdnutzung: Mit einer stufenlosen Regulierung der Wärmeplatten kann man die Wärmeentwicklung dem Bedarf genauer anpassen - und setzt sie entsprechend sparsam ein.
11. Um Eier effizient zu kochen, verwenden Sie keinen ganzen Topf mit Wasser. Eine Wasserhöhe von ca. 1cm reicht aus, um Eier zuzubereiten.
12. Sie sollten immer mit Deckel kochen, denn ein Topf ohne Deckel hat einen Energieverlust von ca. 25 %. Noch sparsamer können Speisen mit einem Schnellkochtopf zubereitet werden.
13. Oftmals lohnt es sich die Brötchen mit dem Toaster aufzubacken. Das kann, im Gegensatz zum Backofen, über 70% Strom sparen.
ZUSAMMEN SPAREN MACHT MEHR SPASS
1. DVDs, Bücher oder Musik-CDs ganz einfach tauschen statt kaufen. Es gibt inzwischen viele Plattformen, auf denen man verschiedene Dinge untereinander tauscht, statt sie sich zu kaufen.
3. Miteinander statt allein: Wer sich mit einem Nachbarn zusammen tut, kann jede Menge sparen: zum Beispiel beim wechselnden Einkauf, bei den Fahrten zum Kindergarten, bei der Versorgung des Hauses in Urlaubszeiten ...
5. Tauschen Sie Zeitschriften. Statt Zeitschriften zu kaufen, tauschen Sie sie lieber mit Gleichgesinnten - man findet sie über Aushänge in Supermärkten, in Kindergärten, in Kleinanzeigenblättern ...
SO SPAREN SIE WASSER
1. Warmes Wasser ist toll, aber Luxus. Verzichten Sie darauf, wo es möglich ist, ohne dass es Sie in Ihrer Lebensqualität einschränkt - zum Beispiel beim kurzen Abbrausen schmutziger Töpfe, beim Füllen des Wasserkochers, beim Blumengießen ...
2. Duschen statt baden: Für ein Vollbad (140-180l) wird etwa dreimal so viel Wasser benötigt wie für eine fünfminütige Dusche.
3. Tropfende Hähne sofort reparieren. Nur 10 Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170 l verschwendetes Wasser.
4. Drehen Sie den Wasserhahn ab, wenn Sie das Wasser nicht wirklich benötigen - dumme Angewohnheiten, wie das Laufenlassen beim Zähneputzen, schlagen sich in der Wasserrechnung nieder.
5. Eine einfache Methode Wasser zu sparen ist es, nicht mit fließenden Wasser, sondern mit einem Zahnputzbecher die Zähne zu putzen.
VERMEIDEN SIE STROMFRESSER
1. Unentbehrlicher Stromfresser: der Staubsauger. Um ihn so effizient und dadurch so sparsam wie möglich einzusetzen, räumen Sie erst auf, bevor Sie staubsaugen, nicht währenddessen.
2. Die Leselampe, die Fernsehlampe, die Handarbeitslampe - wer immer alle Lampen an hat, darf sich nicht über eine hohe Stromrechnung wundern. Besser verschiedene Lichtquellen für unterschiedliche Funktionsbereiche getrennt schalten und ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden.
3. Bequem, aber teuer: der Standby-Betrieb von Fernseher, Stereoanlage, Computer & Co. Schalten Sie aus, was Sie nicht brauchen.
4. Kaffee sollte nicht ewig auf der Wärmeplatte stehen gelassen werden. Erstens schadet dies seinem Aroma. Zweitens verbraucht dies unnötig Strom. Es empfielt sich das Umfüllen in eine Thermosflasche.
5. Haushaltsgeräte wie Wasserkocher und Kaffeemaschine verkalken mit der Zeit. Durch den Kalk braucht die Maschine mehr Energie, um Wasser zu erhitzen. Durch ein regelmäßiges Entkalken kann man unnötigen Stromverbrauch an dieser Stelle vermeiden.
6. Messgeräte, die den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten ermitteln, gibt es bei Verbraucherzentralen und Ener-gieberatungsstellen. Dort kann man sie kostenlos ausleihen und den Stromfressern in Ihrer Wohnung auf die Spur kommen. Die Messgeräte kann man aber auch in Baumärkten käuflich erwerben.



