Ein langes, zufriedenes und vor allem gesundes Leben – das ist der Wunsch fast eines jeden Menschen. Aber in Wirklichkeit sieht man sich früher oder später mit den Problemen des zunehmenden Alters konfrontiert: Herz-Kreislaufkrankheiten, Dia¬betes, Augenkrankheiten und Demenz können sich ausprägen. Tatenlos zusehen muss jedoch niemand. Eine Lebensweise mit gesunder Ernährung und vor allem ausreichend Bewegung ist ausschlaggebend, um Alterskrankheiten vorzubeugen. Darüber hinaus kann mit speziellen Präparaten bestimmten Erscheinungen des Älterwerdens entgegengewirkt werden.
Demenz, zum Beispiel, ist eine Folge von Arteriosklerose: Nebenprodukte des Körpers legen sich im Gehirn ab, was zu Durchblutungsstörungen führt. Eine gutes Mittel stellt hier Ginkgo dar. Die Wirkstoffe dieses uralten Baumes fördern die Durchblutung im Gehirn. So verbessert sich die Konzentration, man ist ausgeglichener und belastbarer. Bereits bei Menschen im Alter von 55 Jahren, die noch mitten im Berufsstress stehen, lässt sich mit Hilfe von Ginkgopräparaten eine Verbesserung von Konzentrationsschwierigkeiten feststellen. Die Präparate werden von der Krankenkasse auch erstattet, allerdings erst bei Demenz dritten Grades, also dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist.
Was vielen Menschen noch immer nicht bewusst ist: Herz-Kreislaufkrankheiten sind Todes¬ursache Nummer Eins. Das Metabolische Syndrom ist gekennzeichnet durch die Kombination folgender Faktoren: Übergewicht, erhöhter Cholesterinwert, Diabetes, Bluthochdruck und Bewegungsmangel. Wirken diese Erscheinungen zusammen auf den Organismus, ist es bis zum Herzinfarkt nicht mehr weit. Deshalb ist auch der Schutz der Gefäße von großer Bedeutung. Dazu können zum Beispiel die Omega Fettsäuren 3 und 6 beitragen.
Zur Stärkung des Herzens bei Herz-Kreislaufproblemen empfiehlt sich Weißdorn. Das Mittel bewirkt eine schnellere Durchblutung des Herzens, verbessert die Schlagkraft, weil die Herzmuskulatur gestärkt wird. Das Herz schlägt gleichmäßiger. Gerade nach längerer Krankheit bieten sich Weißdornpräparate an, das Herz zu kräftigen. Mit einer Kombination aus Weißdorn, Knoblauch und Mistel kann der Kreislauf zusätzlich angekurbelt werden. Knoblauch hält die Gefäße frei und die Mistel dient der Krebsvorsorge.
Ergänzt werden kann die Vorsorge mit einem Vitamin B Komplex. Dieser enthält neben den, mit der Nahrung häufig ungenügend aufgenommenen, Vitaminen B1 und B6 auch Folsäure. Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure kann das Schlaganfallrisiko erheblich vermindern.
Mit der Aufnahme von nahrungsergänzenden Präparaten allein ist es jedoch nicht getan. Diabetiker sollten regelmäßig ihre Blutzuckerwerte kontrollieren. Denn der Blutzuckerspiegel muss richtig eingestellt werden, um Spätschäden zu vermeiden. Diese so genannten Neuropathien äußern sich in der mangelnden Durchblutung der Gliedmaßen und auch der Augen. Im schlimmsten Fall kann es hier sogar zu einer Ablösung der Netzhaut kommen.
Für die Kontrolle des Blutzuckerspiegels ist es günstiger, einen Tag lang komplett durchzumessen, als eine Woche lang jeden Morgen. Bei einer Messung vier bis fünf Mal an einem Tag vor und nach den Mahlzeiten lassen sich Schwankungen, denen der Blutzuckerwert im Laufe des Tages unterworfen ist, sehr gut überblicken.
Vor allem Männer unterschätzen körperliche Beschwerden häufig oder reden nicht gern darüber. Schon ab einem Alter von 40 Jahren leiden jedoch viele Männer unter einer Prostatavergrößerung. Auch hierfür existieren Präparate, wie zum Beispiel das in Apotheken erhältliche Granufink, um die Beschwerden zu mildern.
Es ist wichtig mit zunehmenden Alter beweglich zu bleiben, auch im Geist. Denn bei älteren Menschen lässt das Kurzzeitgedächtnis nach und muss daher trainiert werden. Durch regelmäßiges Gedächtnistraining kann es gelingen, die Konzentration zu verbessern. Auch Rätselraten hält den Kopf fit und macht Spaß.



