In allen Lebensbereichen bestehen heute viele Alternativen, ob beim Wohnen, bei der Kleidung, Ernährung oder bei Heilmethoden. So finden auch neue Arten der Bestattung Interessenten. Eine neue Bestattungsform für naturverbundene Menschen ist die Baumbestattung. Auf Waldfriedhöfen können Hinterbliebene einen Baum auswählen, an dem die Beisetzung stattfinden soll. Es ist ebenfalls möglich, schon zu Lebzeiten „seinen" Baum auszuwählen. Bei der Baumbestattung wird eine ökologisch abbaubare Urne im Wurzelbereich des Baumes beigesetzt. Die Grabanlage muss während der Ruhefrist nicht von den Angehörigen gepflegt werden. Ein Baum kann auch als Familiengrab gewählt werden. Acht Urnen können hier ihre letzte Ruhe finden. Allerdings gibt es auch bei dieser individuellen Bestattungsform Vorschriften. Ein liegendes Grabmal ist genehmigungspflichtig. In manchen Waldfriedhöfen ist es auch üblich, ein kleines Schild mit dem Namen des Verstorbenen am Baum anzubringen.
Für die Trauerfeier kann auch bei einer Baumbestattung die Feierhalle des Friedhofs genutzt werden. In manchen Waldfriedhöfen und je nach Wetterlage nehmen Angehörige im Rahmen einer Trauerfeier direkt im Wald, etwa auf einer Lichtung Abschied. Heute werden Trauerreden nicht immer von engagierten Rednern gehalten, sondern können auch von Angehörigen, Freunden oder Bekannten geschrieben und vorgetragen werden.
Auch in Pankow, auf dem Friedhof Schwanebecker Chaussee ist die Baumbestattung möglich. Der Friedhof verfügt über einen dichten Baumbestand und schöne Alleen von Berg- und Spitzahorn.
Kontakt über
Friedhofsverwaltung Pankow
Am Bürgerpark 24, 13156 Berlin
Tel. 030 902 951 950



