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Trockene Wände bieten Algen keinen Nährboden
Eine gute Wärmedämmung am Haus verspricht Heizkos­tenersparnis und damit eine Entlastung der Umwelt. Neue Häuser werden in Deutschland seit den 70er-Jahren mit so genannten Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) ausgestattet. Doch entgegen Prognosen der Hersteller altern diese schneller als erwartet. Risse entstehen, Feuchtigkeit dringt ein.

Wenn jedoch die Problemfassaden Regen und Schnee nicht mehr standhalten können, und durch defekte Fugen und Risse Wasser eindringen kann, hat das schlimme Folgen: Putzblasen entstehen, der Putz löst sich ab, Algen wachsen und Schimmelpilze können sich ausbreiten. Darunter leidet nicht nur die Optik, sondern auch die Bausubstanz: Weil Algen von organischen Bestandteilen leben, entziehen sie dem Mauerwerk im Laufe der Zeit wichtige Mineralien. Meist siedeln sich gemeinsam mit den Algen Schimmelpilze an, die ebenfalls die Struktur der Bausubstanz schädigen.

Gerade gedämmte Fassaden sind betroffen, weil sich hier aufgrund starker Abkühlung des Putzes im Winter Kondens- und Tauwasser bildet. Grund für die starke Abkühlung ist die thermische Abkopplung der dünnen Putzschicht vom Baukörper. Die Wärmedämmstoffe verfügen über kein kapillares Transportvermögen, so wird Feuchtigkeit nicht nach außen geleitet, sondern gespeichert.

Für eine algen- und schimmelpilzfreie Fassade muss der Wand also die Feuchtigkeit entzogen werden. Bisher gab es keinen Schutz vor Algen, außer starken chemischen Mitteln. Diese Giftstoffe sind für Mensch und Umwelt jedoch nicht unbedenklich und garantieren außerdem keinen dauerhaften Schutz vor Algen. Heute setzen spezialisierte Firmen, um dem Mauerwerk dauerhaft Feuchtigkeit zu entziehen, besondere Thermobeschichtungen ein. Hier kann zum Beispiel die Microsilikatfarbe „ThermoShield Exterieur" zum Einsatz kommen. Mit deren Hilfe kann das über Jahre vom Mauerwerk aufgenommene Wasser aus der Wand nach außen geleitet werden. Ganz ohne Gifte wird das Mauerwerk vom aufgenommenen Wasser befreit und Algen, Moose und Pilze finden keinen Nährboden.

Die spezielle Thermobeschichtung leitet nicht nur im Mauerwerk gespeichertes Wasser nach außen, es schützt das Gebäude wie eine Haut gegen Regen, Hagel und Schnee. Die Beschichtung überbrückt Haarrisse und vermindert neue Rissbildung. Neue Feuchtigkeit kann nicht mehr eindringen. Das Trocknen der Fassade wird außerdem durch einen Keramikanteil in der Beschichtung unterstützt. Durch diesen wird die Wärme der Sonnenstrahlen gleichmäßig über die gesamte Wandfläche verteilt. Wenn Sie Ihre Hausfassade aktiv entfeuchten und fachgerecht reinigen möchten, wenden Sie sich an eine spezialisierte Firma, um mehr über die Vorteile einer schützenden Thermobeschichtung zu erfahren - denn auf trockenen Fassaden haben Algen und Pilze keine Chance.