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Gesunde Matratze – erholsamer Schlaf
Nur wer erholsam schläft, kann aktiv und leistungsfähig sein. Ist der Schlaf gestört, kann sich das negativ auf den Tagesablauf auswirken und das wiederum kann den Schlaf stören. Um dem Teufelskreis zu entgehen, ist es sinnvoll, ideale Schlafbedingungen zu schaffen. Eine gute Matratze ist dabei eine Voraussetzung.

Nicht zu weich und nicht zu hart sollte sie sein. Durch eine falsche Matratze können Muskelverspannungen oder Schäden an der Wirbelsäule verursacht werden. Als gesündeste Matratzen gelten solche aus natürlichen und schadstofffreien Materialien, wie Kokos und Latex. Für Allergiker sind Latex-Matratzen von Vorteil, da sich hier keine Milben einnisten. Viele Matratzen enthalten optische Aufheller in den Stoffbezügen, diese sind bei ihrer Herstellung sehr energieaufwändig und belasten daher die Umwelt.

Beim Matratzenkauf sollte ein Probeliegen dazugehören. Dabei sollte sich die Matratze den Druckzonen Kopf, Schulter und Hüfte sehr gut anpassen. Durch das Einsinken des Körpers an diesen Stellen ergibt sich eine gerade Position für die Wirbelsäule.

Diese Eigenschaft wird auch Punktelastizität genannt. Latex-Matratzen haben eine sehr hohe. Doch wenn der Stoffbezug zu straff, steif und mehrfach versteppt ist, kann das erheblich zur Verhärtung der Matratze beitragen. Ferderkern-Matratzen verfügen über eine gute Belüftung, können aber nach langer Nutzung eher Liegemulden bilden und bieten häufig Milben ein Zuhause.

Kalt- und Viscoschaum-Matratzen sind für die Tierchen keine guten Gastgeber. Sie sind auch relativ gut belüftet und haben den Vorteil gegenüber Latex-Matratzen sehr leicht zu sein. Damit eignen sie sich gut für ältere Menschen. Kaltschaum-Matratzen verfügen auch über eine gute Punktelastizität.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Matratze in verschiedene Zonen, entsprechend unterschiedlich hoher Druckbelastung, eingeteilt ist. Je mehr Zonen, desto höher ist allerdings auch der Preis.