Tomaten, die durch ganz Europa kutschiert werden, um bei uns im Supermarkt zu landen, bedeuten nicht nur enorme Transportkosten, bereits ihre Aufzucht in riesigen Gewächshäusern verbraucht Unmengen von Wasser. Längst ist unter bewussten Verbrauchern bekannt: Lieber regionales Obst und Gemüse kaufen, am besten solches, das der Saison entspricht. Unser aktueller Gemüsekalender gibt Aufschluss darüber, was derzeit getrost und bevorzugt gekauft werden kann. In den Wintermonaten Januar und Februar kann der Speiseplan mit einer ganzen Reihe Gemüsesorten variiert werden. Dazu zählen Chicorée, Feldsalat, Grünkohl, Lauch, Rosenkohl, Rote Beete, Rotkohl, Schwarzwurzel und Steckrübe, Meerrettich, Knoblauch, Weißrübe, Zuckerhut.
Im März lichtet sich das Angebot an Freilandware. Chicorée, Kefe (Zuckererbse oder auch Kaiserschote), Meerrettich und Sauerkraut sind nun noch zu haben.
Im April beginnt die Spargelsaison. Spinat, Bataviasalat, Römersalat, Artischocke, Kefe, Kresse und Sauerampfer kommen nun außerdem auf den Teller.
Ab Mai geht´s wieder bunter zu, dann nämlich wachsen wieder Artischocke, Bataviasalat, Bohnen, Erbsen, Karotten, Kartoffeln, Kefe, Kopfsalat, Krautstiele, Kresse, Lattich, Lollo Rosso, Radieschen, Rettich, Sauerampfer, Spargel, Spinat, Weißkohl, Wirsing und Zwiebel.



