Unfallversicherung für Kinder
Die richtige Risikoabsicherung für Kinder ist zunächst ausreichender Schutz der Eltern durch Risikolebens-, Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung. Ist die Familie finanziell gesichert für den Fall des Todes, der schweren Erkrankung oder des Unfalles eines Elternteils, steht die Versicherung der Kinder an. Besonders wichtig: In allen oben angesprochenen Versicherungszweigen gibt es extreme Leistungsunterschiede und darüber hinaus Beitragsunterschiede von bis zu 200 Prozent. Sie haben richtig gelesen: Bis zu 200 Prozent! Der normale Bürger kann das in vielen Fällen nicht erkennen. Er vertraut nur allzu oft den Versicherern und deren Vertretern. Daher ist es sinnvoll, vor Abschluss einer Versicherung verschiedene Angebote einzuholen und die Konditionen zu vergleichen. Bei der Prüfung bestehender Verträge kann auch ein Finanz- und Versicherungsmakler behilflich sein. Das hilft Ihnen zukünftig Jahr für Jahr, viel Geld einzusparen.
Eine Unfallversicherung für Kinder ist unbedingt erforderlich.
Wenn ein Kind als Folge eines Unfalls sein Leben lang nicht oder nur eingeschränkt arbeiten kann, müssen seine Eltern möglicherweise bis zu ihrem Tode für den Unterhalt aufkommen. Und die gesetzliche Unfallversicherung bietet keinen ausreichenden Schutz.
Es gibt zwar die Schüler- und Studenten-Unfallversicherung, die Leistungen bei Unfällen auf Schulwegen und während des Schulbetriebs erbringt. Sie sichert damit jedoch nur unzureichend einen Lebensbereich ab. Die meisten Unfälle ereignen sich aber im Haushalt und in der Freizeit. Überdies ergeben sich aus der gesetzlichen Unfallversicherung nur geringe Renten, mit denen Sie den Unterhalt eines Invaliden nicht bestreiten können.
Verbraucherverbände empfehlen den Abschluss einer hohen Grundsumme bei Invalidität, damit Versicherte im Invaliditätsfall auch in den unteren Invaliditätsgraden, zum Beispiel 30 Prozent, genügend Kapital erhalten. Aber Achtung: Auch bei privaten Unfallversicherungen gibt es gravierende Kostenunterschiede.
Die heutigen Unfallversicherungen schließen auch viele besonders wichtige Zusätze für Kinder ein, wie zum Beispiel:
• Insektenstiche und -bisse und deren Folgen,
• Tierbisse incl. Infektionen,
• Infektionen durch Zeckenbisse,
• Vergiftungen infolge Einnahme fester oder flüssiger Stoffe,
• Sonnenbrände, Sonnenstiche und deren Folgen,
• Vergiftungen durch Gase und Dämpfe,
• Rooming-in-Leistung, etc.
Ob Kinder und Jugendliche auch schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötigen, müsste im Einzelfall geprüft werden. Das ist auch abhängig von den Bedingungen des Versicherers.
Was Sie nicht brauchen
Fallen Sie bitte nicht auf das „Geld-zurück-Versprechen" einer viel zu teuren Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr herein. Durch die versteckte und unrentable Kapital-Lebensversicherung sind die Leistungen im Verhältnis zum hohen Beitrag viel zu niedrig. Hier stehen die Interessen einiger Versicherer im klaren Widerspruch zum Nutzen der Verbraucher.
Verzichten Sie bitte auch auf den Abschluss von
• Schulunfähigkeitsversicherungen,
• Grundfähigkeitsversicherungen und vor allen Dingen
• Unfallrentenversicherungen
Diese von Fachleuten häufig als „Mode-Versicherungen" bezeichneten Angebote leisten unzureichenden Schutz. Wenn eine Unfallrente erst ab 50 Prozent Unfallinvalidität gezahlt wird, nützt das in vielen Fällen dem Versicherten nichts, denn dieser Grad an Invalidität ist vergleichsweise selten der Fall.



