Etwa jeder dritte Deutsche leidet unter einer Allergie. Die Auslöser reichen von Blüten- und Gräserpollen über Lebensmittel, Kosmetika und Medikamente bis hin zu Hausstaub und Schimmelpilzen. Auch Farben, Lacke, Holzschutzmittel und Klebstoffe, die beim Renovieren verwendet werden, können Allergie-Auslöser sein. Denn sie enthalten Lösungs-und Konservierungsmittel oder schwerflüchtige organische Verbindungen, vor allem Weichmacher, die bis zu einem halben Jahr nach der Renovierung in der Luft bleiben. Diese Stoffe können allergische Beschwerden auslösen oder verstärken, Atemnot und Ausschläge sind die Folge.
Ein erhöhtes Allergie-Risiko bedeuten frisch renovierte Räume auch für Schwangere und Babys, die sich häufig darin aufhalten. Laut einer Studie des Umweltmedizinischen Zentrums Leipzig steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder unter Allergien, Neurodermitis oder Atemwegserkrankungen leiden dann um 40 Prozent. Die Untersuchungen zeigen auch, dass bei 30 Prozent der Renovierungen vorgegebene Schadstoffwerte in der Raumluft erheblich überschritten werden.
Die beim Renovieren verwendeten Farben, Lacke und Putze enthalten außerdem sogenannte Isothiazolinone. Gegen diese Konservierungsmittel treten in letzter Zeit vermehrt Allergien auf. Sie äußern sich in Brennen und Jucken im Gesicht, gefolgt von Ausschlägen, schließlich schwillt das Gesicht an. Isothiazolinone sind in den meisten in Deutschland gebräuchlichen Dispersions-Innenfarben enthalten. Malerfirmen haben keine Kontrolle darüber, welche die Inhaltsstoffe ihrer Farben sind, da die Hersteller nicht verpflichtet sind, diese anzugeben. Auch Ökosiegel geben diesbezüglich keine Sicherheit.
Eine Alternative bieten spezielle Wandfarben, die mit thermokeramischer Membran-Technologie funktionieren. Da eine solche Beschichtung emissionsfrei ist, entsteht keine Raumluftbelastung. Die Farbe enthält keine schwerflüchtigen organischen Verbindungen wie Weichmacher, Lösungsmittel oder Isothiazolinone. Weder während noch nach der Verarbeitung werden gesundheitsschädliche oder allergieauslösende chemische Stoffe oder Dämpfe freigesetzt.
Eine spezielle ThermoShield-Wandbeschichtung schützt darüber hinaus vor weiteren Allergie-Gefahren, wie Hausstaub und Schimmelpilz. Schon geringe Mengen an Schimmelpilzsporen können allergische Beschwerden auslösen, größere Mengen können sogar die Lunge schädigen. Durch die thermokeramische Membrantechnologie bewegt sich die Luftfeuchtigkeit im Raum stets um optimale 55 Prozent. Überschüssige Feuchtigkeit wird nach außen transportiert, die Wände werden durch den Keramikanteil in der Beschichtung gleichmäßig erwärmt. So wird weniger Staub aufgewirbelt. Selbst in Räumen mit starker Feuchtigkeitsbelastung wie Küchen, Bäder, Keller und Saunen kann Schimmelpilz vermieden werden. Die saubere, gesund befeuchtete Luft erleichtert Allergikern und Asthmatikern die Atmung.



