Spartipps für den Alltag Freut die Umwelt: Wer Wasser- und Energiekosten niedrig halten will, sollte seinen Rasen nicht zu kurz mähen. Bei längeren Halmen verdunstet auch weniger Wasser.
Pflanzenschutz: Nachbars Katze knabbert immer Ihre teuer eingekauften Pflanzen an? Wenn Sie die Blätter mit Nelkenöl einsprühen, verduftet sie.
Messer selber schleifen: Das Messer am Rand eines Tontopfes (am besten etwas befeuchtet) entlang ziehen - das macht die Klinge wieder scharf.
Absatzspuren auf dem Parkett: Spuren mit einem Radiergummi entfernen - das schont den Boden und spart teure Reinigungsmittel.
Bohrlöcher vorm Auszug schließen: Etwas zusammengerolltes WC-Papier hineindrücken, mit Zahncreme auffüllen - Kittmasse gespart.
Fensterputzen billiger: Einen Klecks Haarshampoo ins Wasser geben statt speziellem Reinigungsmittel, mit einem Tuch nachpolieren.
Kein stinkendes Blumenwasser mehr: Knoblauchzehe ins Blumenwasser, hält das Wasser in der Vase klar und riecht nicht - Chemie-Zusätze sind überflüssig.
Bodenpolitur einsparen: Eine Kappe Weichspüler im Putzwasser lässt Böden aus Stein und Kunststoff glänzen und gut riechen.
Bei Tierstreu sparen: Katzenstreu mit Sand aus dem Baumarkt strecken, Holzstreu für Hamster und Co gratis beim Tischler holen.
Spartipps rund um Lebensmittel
Guter Start: Nutzen Sie günstige Frühstücksangebote in Kaufhäusern und Möbelketten (schon ab 1,99 Euro). Da sparen Sie zu zweit locker 10 bis 20 Euro.
Vertrocknetes Brot retten: Brot in ein feuchtes Tuch schlagen, 24 Stunden in den Kühlschrank. Dann bei 140 Grad im Ofen einige Minuten nachbacken.
Jahrmarkt-Mandeln selber brennen: Mandeln in einem Topf bei mittlerer Hitze rösten, nach 4 Minuten Temperatur erhöhen, etwas Zucker dazu - goldbraun werden lassen.
Gemüse besser lagern: Ein Schwamm im Gemüsefach des Kühlschranks saugt Feuchtigkeit auf, so bleibt alles länger frisch und knackig und wird nicht welk.
Vitaminpillen sparen: Ersatzweise eine Scheibe Ingwer (klein gehackt mit etwas Öl und Zitronensaft) kauen, schlucken. Reich an Vitamin C.
Kaffeefilter wiederverwenden: Papierfilter nach dem Brühen vorsichtig ausspülen, ein zweites Mal benutzen. Noch besser: Dauerfilter aus Stoff.
Nussöl selber machen: Preiswertes Speiseöl (0,5 l) kaufen, eine Handvoll gehackte Nüsse 1-2 Wochen darin ziehen lassen. Schmeckt wie echtes Nussöl.
Käse selber reiben: Billiger als gekaufter Reibekäse. Das Käsestück vorher 20 Minuten in den Kühlschrank, dann reibt er sich leichter.
Drinks einpacken: Städtereise mit Hotelübernachtung gebucht? Getränke aus der Minibar sind oft doppelt so teuer wie im Laden. Nehmen Sie Wasserflaschen mit.
Kartoffelchips selber machen: Dünne Kartoffelscheiben mit etwas Olivenöl, Salz und Paprika bestreichen, bei 140 Grad im Ofen braun backen.
Der Stoff macht‘s: Rechnen Sie mal durch: Für eine Plastiktüte im Supermarkt zahlen Sie rund 25 Cent. Macht bei zehn Tüten im Monat 2,50 Euro und im Jahr 30 Euro.
Tipps für Ihre Kleidung
Partyfein: Hängt die Krempe des Strohhuts schlapp herunter, sprühen Sie Haarspray darauf. Das fixiert das Material, Sie brauchen keinen neuen.
Aufgebügelt: Sie geben den Sommerrock in die Reinigung, weil Sie beim Faltenbügeln Probleme haben? Falten mit Stecknadeln feststecken, dann geht's ganz leicht.
Rostflecken aus der Kleidung entfernen: Über Nacht in Zwiebelsaft legen, dann auswaschen - riecht nicht, spart Fleckenmittel.
Schuhabsätze mit Klarlack schützen: verstärkt die Farbe, verhindert Kratzer und Schrammen - Schuster gespart.
Weiße Wäsche und BHs strahlen wieder, wenn Sie sie mit den Vorhängen im Gardinenwaschmittel waschen. Das spart Bleichmittel.
Feste Knöpfe statt mit normalem Garn lieber mit Zahnseide annähen - hält besser, erspart ewige Reparaturen.
Glänzende Schuhe: Besprühen Sie die geputzten Schuhe dünn mit Haarlack - vor dem Tragen aber gut trocknen lassen.
Bügelbrett mit Alufolie umwickeln: Die Folie unter dem Bezugsstoff wirft Wärme und Dampf zurück, spart Zeit und Strom.



