Sonnenschutz wird heutzutage groß geschrieben. So finden sich vor Fenstern, an Balkonen und Terrassen Vorhänge, Jalousien, Sonnenschirme und Markisen. Unter den verschiedenen Möglichkeiten, Menschen, Tiere und Pflanzen vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen bietet die Markise einige Vorteile. Im Gegensatz zu Rollos, Vorhängen oder Jalousien lassen Markisen den Ein- und Ausblick aus dem Fenster zu und eignen sich gleichzeitig zur Verschattung auch sehr großer Fensterflächen. Beim Sitzen im Freien bieten sie einen zusätzlichen Witterungsschutz. Nicht nur das funktionale auch das dekorative Element der Markise kommt bei der Gestaltung von Fassaden zunehmend zum Einsatz.
Viele verschiedene Formen von Markisen sind heute im Handel erhältlich. Am verbreitetsten sind Fallarm- oder Kassettenmarkisen. Mit dem Ausfahren der Markise ändert sich deren Neigungswinkel und damit auch die Wirkung der Beschattung. Gelenkarm-Markisen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, den Neigungswinkel stufenlos zu verstellen. Korbmarkisen lassen sich hingegen nicht verstellen, sie sind als feststehendes oder klappbares Modell erhältlich.
Besonders über Schaufenstern von Boutiquen, Cafés und Bäckereien sind die gewölbten Korbmarkisen häufig zu sehen. Hier stellen sie nicht nur einen ganzjährigen Regenschutz dar, sondern eignen sich hervorragend als Werbefläche für die Geschäfte. Neben diesen Formen existiert auch die senkrecht verlaufende Fassadenmarkise, die auch als vertikal verstellbare Markisolette erhältlich ist.
Eine Markisolette verfügt über einen senkrechten Teil der Bespannung, der parallel zum Fenster verläuft und so verbleibt. Ein weiterer ausstellbarer Teil fällt beim Ausfahren über ein Armgestänge automatisch auf die vorher eingestellte Höhe. Ein Neigungswinkel von bis zu 150 Grad ist hier möglich.
Markisen sind meist mit Stoff bespannt. Manchmal werden sie auch aus Edelstahl gefertigt. Beim überwiegenden Teil, der mit textilem Gewebe bespannten Markisen, sind die Eigenschaften des Stoffes von Bedeutsamkeit. Das Gewebe sollte nicht nur licht- und wetterbeständig sein. Es muss weiterhin das Sonnenlicht reflektieren und Wasser abweisen. Da es hin und wieder sehr stark regnet, sollte der Markisenstoff auch über gute Trocknungseigenschaften verfügen. Tut er dies nicht, machen Schimmel- und Stockflecken eine Markise schnell unbrauchbar.
Eine gute Luftdurchlässigkeit des Stoffes vermeidet einen Hitzestau unter der Markise. Die hohe Beanspruchung verlangt dem Material noch mehr ab: Reißfestigkeit, Verrottungsbeständigkeit und Farbechtheit. Darüber hinaus dürfen auch Bakterien und Textilschädlinge keine Chance haben. Eine qualitativ hochwertige Markise besitzt diese Eigenschaften und zeichnet sich darüber hinaus für eine langjährige Garantie aus. Auch besteht hier die Möglichkeit zum Nachimprägnieren.



