Schädlingsbekämpfung geht auch auf natürliche Weise. Der zur Gruppe der Blattsauger gehörenden Blattlaus, die meist in Gruppen auftritt, kann mit Hilfe ihrer natürlichen Feinde begegnet werden. Es gilt, Marienkäfer, Schlupfwespe, Florfliegen und Ohrwürmer in den Garten zu locken. Eine andere Variante, Blattläusen zuleibe zu rücken ist das Abspritzen mit Wasser oder mit Brennesseljauche. Diese soll ebenso wirken, wie Kräuterbrühe aus Tomaten- und Rhabarberblättern. Ein weiterer Geheimtipp gegen saugende Insekten-Schädlingen sind Öl-Präparate. Drei Mal wöchentlich die befallenen Blätter mit einem Rapsöl-Präparat einzuseifen, soll Wunder wirken.
Haben die Rosen unter Blattläusen zu leiden, besteht die Möglichkeit, Lavendel zwischen sie zu pflanzen, denn diesen intensiven Geruch mögen die Läuse nicht. Als Alternative können Knoblauchzehen an die Rosen gesteckt werden.
Schnecken sind ebenfalls unliebsame Gartengäste, die Gemüse-, Zier- und Kräuterpflanzen anknabbern. Um sie leicht absammeln zu können, eignen sich in die Beete gelegte Bretter und Folien, unter denen sich die Schnecken gern verstecken. Die Erde der betroffenen Beete sollte immer gut durchgeharkt sein, denn Schnecken mögen das nicht.
Ein sehr unbeliebter Gartenschädling ist die Wühlmaus. Leider hat sie nur wenige natürliche Feinde, wie Iltis und Marder, die nicht im Garten leben. Wühlmäuse mögen bestimmte Pflanzen nicht, wie zum Beispiel Knoblauch und Holunder. Hundertprozentig hilft aber gegen diese Störenfriede nur eine Falle.
Für die Bewirtschaftung eines naturbelassenen Gartens empfiehlt sich: Beim Düngen von mineralischem, schnelllöslichem Dünger lieber auf Kompost umsteigen.



