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Hang Loose in Berlin und Brandenburg
Den Wind im Segel spüren und sich von ihm über das Wasser tragen lassen oder wie wild die Wellen reiten – diese Vielfalt und das Spielen mit den Elementen macht Windsurfen zu einer der interessantesten Wassersportarten. Der Ursprung des Windsurfens findet sich Mitte der 60er-Jahre in Amerika. Mittlerweile hat sich der einstige Trendsport zunehmend zum Breitensport entwickelt. Windsurfen für jedermann, ist die Devise.

Wer selbst einmal das Gefühl von Freiheit und Naturverbundenheit beim Windsurfen spüren möchte, sollte einen Kurs bei einer der zahlreichen Wassersportschulen in und um Berlin belegen. Bei der Auswahl ist vor allem auf die unterschiedlichen Qualitätsstandards der einzelnen Schulen zu achten. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man vorab überprüfen, ob die Einrichtung den international anerkannten und qualitativ hohen Anforderungen des VDWS, des Verbandes deutscher Windsurfing und Wassersport Schulen, entspricht. Dieser Verband reglementiert unter anderem die Ausbildung von Anfängern in den Surfschulen und schult die Ausbilder. Eine Liste zahlreicher Surfschulen gibt es zum Beispiel auf vdws.de oder citysports.de.

Die Möglichkeiten zum Windsurfen sind vielfältig, jedoch richten sie sich vorwiegend nach den Anforderungen und Fähigkeiten des Surfers. So wirkt sich die Leistungsstufe auch auf die Wahl des Surfspots, also auf den Ort zum Surfen, aus. Für Einsteiger bietet es sich daher zunächst an in flachen Binnenrevieren zu surfen und sich nicht gleich in die Fluten der Ostsee zu stürzen. Dabei ist zu beachten, dass längst nicht in allen Gewässern das Windsurfen erlaubt ist, wie beispielsweise in Naturschutzgebieten. Orte, die zum Surfen freigegeben sind, erkennt man oft daran, dass dort bereits Surfstationen eingerichtet sind, an denen man sich in den meisten Fällen Surfmaterial ausleihen kann.

Gerade die seenreichen Gebiete in der Region Berlin-Brandenburg laden zum Windsurfen ein. Das Große Fenster (Wannsee) ist wohl Berlins schönstes und windreichstes Gebiet, in dem nicht nur Anfänger ihren Spaß haben. Etwas mehr Möglichkeiten bietet Brandenburg unter anderem rund um das Havelland. Nördlich von Potsdam erschließen sich zum Beispiel die Fahrländerseen, an denen sich am Wochenende zahlreiche Wind- und Kitesurfer tummeln. Im Süden der Landeshauptstadt lockt derweil der Schwielowsee mit gleich mehreren Spots.