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Ein Ort für junge Entdecker
Das Labyrinth Kindermuseum Berlin gehört mit seinen knapp 90.000 Besuchern jährlich zu den beliebtesten Lern- und Freizeitorten sowohl für Kinder als auch für Familien und Pädagogen. Die 1000 Quadratmeter große Montagehalle einer ehemaligen Streichholzmaschinenfabrik auf dem heutigen Gelände des soziokulturellen Zentrums Fabrik Osloer Straße, ist seit dem 12. September 1997 das Zuhause des Labyrinth Kindermuseum. Im März dieses Jahres hieß das Kindermuseum seinen einmillionsten Besucher herzlich willkommen und belohnte ihn mit lebenslangem freiem Eintritt.

Das Labyrinth Kindermuseum Berlin will durch interaktive Ausstellungen und Projekte die künstlerisch-ästhetische Bildung sowie die soziale und gesundheitliche Entwicklung von Kindern im Alter zwischen 3 und 12 Jahren fördern.

Die Arbeit des Labyrinth Kindermuseum bezieht sich auf die Methoden des handlungs- und erfahrungsbezogenen Lernens. So beinhaltet das Konzept unter anderem das aktive Einbeziehen der Kinder, die Entwicklung von Beteiligungsmodellen und außerschulische Lernangebote. Auch die Mitarbeit von Eltern und Familien während eines Besuches ist ein Schwerpunkt der Arbeit.

Die verschiedenen Ausstellungen im Kindermuseum orientieren sich hauptsächlich an den kindlichen Lerngewohnheiten - Die Kinder lernen beispielsweise durch Nachahmung, Anfassen dürfen, durch Erfahrung und mit Hilfe ihres unermüdlichen Entdeckergeists sowie mit dem Einsetzen all ihrer Sinne.

So können die Kinder beispielsweise in der aktuellen Ausstellung „ALLE ANDERS ANDERS", die noch bis zum 28. November dieses Jahres zu besichtigen ist, erfahren, wie es ist, anders als andere zu sein. Im Miniatur-Supermarkt „Handzeichen & mehr" werden den Kindern Kopfhörer aufgesetzt und sie müssen versuchen sich zu verständigen. Das Restaurant mit dem Namen „Fledermaus" darf nur betreten, wer sich eine Brille mit verschwommenen Gläsern aufsetzt. Und schließlich verbergen sich auch im Irrgarten so einige Überraschungen.