Schon vor 2000 Jahren feierten die Kelten, am letzten Tag im Oktober, das Ende der Ernte-saison, was zugleich den Beginn des Winters einläutete. Dieses Fest wurde Samhein genannt. Nach dem keltischen Glauben kehrten in dieser Nacht die Seelen der Toten auf die Erde zurück. Um sich vor Unheil zu schützen wurden den Geistern unter anderem Opfer dargeboten. Zudem zündeten die Menschen große Feuer an, um Dämonen abzuschrecken, oder tarnten sich mit Tierfellen. Durch die massenhafte Auswanderung der irischen Bevölkerung, bedingt durch eine schreckliche Hungersnot, wurden die Bräuche nach Amerika getragen. Das Fest wurde zunächst als „All Hallow`s Evening" bekannt. Später wurde daraus die Abkürzung Halloween. Im Laufe der Zeit wurde das Fest immer populärer. Gerade Kinder aber auch immer mehr Erwachsene erfreuen sich am Verkleiden, Schmücken und Feiern. Daher finden vielerorts Halloweenparties statt.
Wer selbst eine Feier veranstalten möchte, sollte neben dem richtigen Kostüm und der grusliegen Dekoration, vor allem für Köstlichkeiten der besonderen Art sorgen. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Jedoch sollte der Geschmack nicht ganz außer Acht gelassen werden, denn nur weil etwas unheimlich oder eklig aussieht muss es nicht auch so schmecken. Auch das Ambiente spielt beim Essen eine wichtige Rolle. Erst flackerndes Kerzenlicht oder eine rötliche oder grünliche Beleuchtung, sorgt für die richtige Gruselatmosphäre.
Wir haben Ihnen einige gruslige Rezeptideen zusammengestellt und wünschen viel Spaß beim Zubereiten.
Bowle mit blutigen Augen
Die Basis des gruselig aussehenden Getränks besteht aus Kirsch- und rotem Traubensaft. Alternativ können auch andere rote Säfte verwendet werden. Lychees aus der Dose, die mit Cocktail- oder Sauerkirschen gefüllt und mit Zahnstocher oder kleine Spießen fixiert werden, kommen in die Bowle und sehen darin aus wie Augen.
Leichenschmaus
Nudeln unterschiedlichster Formen und Farben werden gekocht und auf einem Teller drapiert. Anschließend werden sie mit Blutspritzern, bestehend aus Tomatensoße, versehen. Hinzukommen Silberzwiebeln, die mit Pfefferkörnern gespickt werden und dadurch wie kleine Augen aussehen. Zum Schluss wird der Schmaus mit abgehackten Fingern garniert. Diese bestehen aus warmen halbierten Würstchen, die an einem Ende mit Mandelstücken, als Fingernägel, versehen werden.
Die kalte Hand
Ekelig aber lecker. Für die kalte Hand wird Vanillepudding in einen Einmalhandschuh gefüllt und zugeknotet. Danach wird das Ganze zum Gefrieren in den Tiefkühlschrank gelegt. Ist die Hand durchgefroren, wird sie vom Handschuh befreit und samt Roter Grütze auf einem Teller angerichtet.



