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Der Hof in Schönhausen
Die musikalisch-literarische Matinee „Der Hof in Schönhausen“ wagt einen Ritt durch die lange 300-jährige Geschichte des Schlosses, das seit seiner Erbauung im Jahre 1664 als Lustschloss, Witwensitz, romantisches Rückzugsidyll, Museum, Warenlager, Schule, Präsidentenpalais, Staatsgästehaus und Konferenzraum genutzt wurde.

Die Nacherzählung der wechselvollen Geschichte geschieht anhand von Originaltexten, Briefen und Gedichten mit Bezug zum Schloss bzw. seinen Bewohnern, darunter Schriften von Friedrich II., seiner Gemahlin Elisabeth Christine, Friederike von Mecklenburg-Strelitz (der Schwester Königin Luises) aber auch von Heinrich Heine, Theodor Fontane, Johannes R. Becher oder Bert Brecht. Ergänzend zu den Texten erklingen Gesangskompositionen aus den dazugehörigen Epochen, von Carl Heinrich Graun über Franz Liszt, Felix Mendelssohn-Bartholdy bis hin zu Hanns Eisler. Schauspieler Dietrich Adam trägt die Texte vor, die Pianistin Mirjam Fischer begleitet dazu die Sopranistin Juliane M. Sprengel, Regisseur Kaspar v. Erffa moderiert. Die Matinee im Festsaal von Schloss Schönhausen wird Sonntag, den 5. Dezember um 11 Uhr gezeigt.

Karten sind am Museumsshop von Schloss Schönhausen, unter (030) 403 949 2622 oder online unter www.hoefische-festspiele.de erhältlich. Restkarten können an der Tageskasse erworben werden.