. . .
Kabelanschluss
bild
Satellitenschüsseln zeigen gegenüber dem Kabelanschluss Nacht... [mehr]
Kindervorsorge
bild
An Festtagen bekommen viele Kinder Geldgeschenke von ihren Verwan... [mehr]
Rentensicherheit
bild
Haben wir uns in den letzten Ausgaben unserer Ratgeberserie mit... [mehr]
Wir machen Schule
bild
Mit Vorfreude und großen Erwartungen sehen die meisten Kinder de... [mehr]
Stadtteilzentrum Pankow – Ein Haus für alle Pankower
Yoga, Chor und PEKiP - Seit einem Jahr bereichert das Stadtteilzentrum Pankow mit seinem Freizeit- und Kulturangebot unseren Ortsteil. Zwischen Rathaus und Bürgerpark zentral in Pankow gelegen, steht das Haus allen Pankowern offen und lädt zur aktiven Nutzung seiner Räumlichkeiten ein.

„Das Stadtteilzentrum ist ein Kooperationsprojekt des Frei-Zeit-Haus e.V., der auch in Weißensee aktiv ist, dem HVD (Humanistischer Verband Deutschlands) und dem Bürgerhaus e.V. Der wiederum unterhält ein weiteres Stadtteilzentrum in Französisch Buchholz, das Kinderprojekt Spiel Unke und acht Kindertagesstätten", gibt Markus Schönbauer Auskunft, der Leiter der Stadtteilarbeit des Bürgerhaus e.V.

Unter einem Dach vereint finden die Pankower hier ein Nachbarschafts- und Familienzentrum, eine Selbsthilfekontaktstelle, ein Senioren-Internet-Café und eine Freiwilligenagentur. Zusätzlich werden die Räume von Selbständigen und Freiberuflern genutzt, die hier Kurse geben. Auch Vereine, die über keine eigenen Räume verfügen, bekommen die Möglichkeit, sich hier zu treffen. Im Stadtteilzentrum Pankow finden unter anderem Sitzungen des Pantau, der Pankower Tauschbörse oder auch des Vereins panke.info statt.

Menschen, die sich engagieren möchten, bekommen auch direkt im Haus dazu Gelegenheit, so wie Herr Grothe, der sich ehrenamtlich um den Garten kümmert, fleißig Rasen mäht und Unkraut zupft. „Bis wir hier eingezogen sind, war das Haus ungenutzt und stand leer. Die Immobilie gehörte schon seit Längerem dem Bürgerhaus e.V., aufgrund dessen und der günstigen Lage wurde entschieden, das Gebäude zu sanieren und das Stadteilzentrum hier aufzubauen", erinnert sich Markus Schönbauer.

Bemerkenswert fand er, dass es hier in Pankow in der relativ kurzen Zeit eines halben Jahres gelang, das Familien- Nachbarschaftscafé mit über 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern zu betreiben. Das Café ist mit seiner bunten Spielecken bei den Kleinen Cafébesuchern und deren Eltern sehr beliebt und auch viele der Kursteilnehmer stimmen sich gern mit einem Getränk ein. Künftig wird auch gekocht werden, dann besteht die Möglichkeit für die Besucher, hier auch Mittag zu essen.

Zwar haben die verschiedenen Angebote des Hauses ihr eigenes Programm, doch wird die inhaltliche Ausrichtung des Hauses sowie größere Veranstaltungen gemeinsam geplant. In wöchentlichen Zusammenkünfte besprechen die Mitarbeiter des Stadtteilzentrums ihre Arbeit. Die Beratungsangebote des Hauses wie die Mieterberatung oder die Pflegebratung für Senioren, werden schon rege in Anspruch genommen. Auch junge Familien oder speziell junge Väter finden ein Informationsangebot vor, das sie dankend annehmen. Auch das Senioren-Internet-Café, das älteren Menschen die Chance gibt, sich in aller Ruhe an den Umgang mit einem Computer heranzutasten, erfreut sich wachsender Beliebtheibt. „Bei uns sitzt auch eine über Achtzigjährige jede Woche am Computer", freut sich der Sozialarbeiter. Eigentlich erst im Aufbau befindet sich die Selbsthilfe-Kontaktstelle. „Unser Ziel ist es, 30 bis 50 Gruppen hier im Haus die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen.", erklärt Markus Schönbauer.

Nach einem Jahr Stadtteilzentrum quittieren alle Beteiligten einen positiven Start, die Räume waren schnell gefüllt und die Pankower nehmen die Angebote des Hauses gut an. In nächster Zukunft wünscht sich Markus Schönbauer eine Gruppe von engagierten Pankowern, die im Stadtteilzentrum die Organisation verschiedener Kulturveranstaltungen übernimmt.