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Der richtige Kindersitz: neue Prüfnorm seit April 2008
Bis zum zwölften Lebensjahr oder bis zu einer Größe von 1,50 Meter müssen Kinder im Auto in einem Kindersitz mitfahren.

Um zu erkennen, nach welcher Prüfnorm der Kindersitz hergestellt wurde, müssen Sie auf dem Prüfzeichen nachschauen. Das ist auf einem entweder orangefarbenen oder weißen Etikett direkt am Sitz angebracht. Darauf zu sehen ist ein eingekreistes "E", unter dem eine Zahlenreihe steht. Beginnt diese mit 03 oder 04, so darf der Sitz weiter verwendet werden. Sehen Sie ein Etikett mit den Prüfnormen 44/01 oder 44/02, so müssen Sie den Kindersitz austauschen, da er den heutigen Sicherheitsstandards nicht länger entspricht. Hierbei handelt es sich vorrangig um Sitze ohne Rückenstütze, Sitzplatzerhöhungen oder Sitzkissen und Babyschalen.Vor allem bei Sitzkissen müssen Sie darauf achten, dass die Prüfsiegel hier schnell ausgetauscht sind. Achten Sie also am besten auf die Prüfnummer, die direkt auf dem Sitz selbst aufgedruckt ist.

Welcher Sitz für welches Kind?
Ein guter Sitz muss das Kind in jeder Situation schützen. Kopf- und Rückenstütze sind unabdingbar. Zudem ist es wichtig, dass der Sitz die richtige Größe hat. Kinder mit einem Gewicht bis zehn Kilogramm benötigen einen Sitz der Gruppe 0, von neun bis 18 Kilogramm ist es Gruppe 1 und mit 22 bis 36 Kilogramm fährt das Kind am besten mit einem Sitz der Gruppe 3. Am besten passt der Sitz, wenn Sie Ihr Kind beim Kauf mitnehmen und Probesitzen lassen.

Als besonders sicher stuft die Stiftung Warentest Kindersitze mit sogenannter Isofix-Befestigung ein. Diese Sitze sind fest mit dem Fahrzeug verbunden. Es darf aber nicht jeder Isofix-Sitz in jedes Fahrzeug eingebaut werden. Für jeden Sitz gibt es Typenlisten, die der jeweilige Sitzhersteller bereit hält.

Für die Sicherheit Ihres Kindes achten Sie also unbedingt auf das neue Prüfsiegel am Kindersitz und die korrekte Befestigung und Handhabung dessen.