Eislaufen ist eine der beliebtesten Wintersportarten für Jung und Alt. Insbesondere zu dieser Jahreszeit herrscht wieder reges Treiben auf dem Eis. Das Eislaufen ist nicht nur eine der populärsten Freizeitaktivitäten an kalten Tagen, sondern blickt zudem auf eine lange Tradition zurück. Bereits vor über 800 Jahren nutzten niederländische Boten Holzschuhe, die mit Eisenkufen versehen waren, um damit über zugefrorene Kanäle zu gleiten und eilige Nachrichten zu überbringen. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte war das Schlittschuhlaufen in erster Linie dem Adel vorbehalten. Erst später wurde das Vergnügen der Allgemeinheit zugängig und breitete sich von da an über die Ländergrenzen hinweg aus. Mitte der 80er-Jahre wurden große Eishallen zum Modetrend und leiteten einen regelrechten Eislaufboom ein. In Verbindung mit Musik- und Disco-Veranstaltungen zielte das Eislaufen damals vor allem auf die Jugend ab. Diese Events erleben heutzutage ein echtes Revival und sorgen für die richtige Mischung von Sport, Spaß und Unterhaltung. Im Vergleich zu früher ist das Eislaufpublikum mittlerweile wesentlich durchmischter. So trifft man neben vielen jungen Menschen auch Familien mit Kindern auf dem Eis an. Und auch ältere Personen scheuen sich nicht davor einige Runden zu drehen und fühlen sich dabei nicht selten an alte Zeiten erinnert.
Möglichkeiten zum Schlittschuhlaufen gibt es in Berlin und Umgebung einige. Dazu bieten sich beispielsweise zugefrorenen Teiche und Seen an. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Eislaufen auf vielen Gewässern nur bedingt erlaubt oder sogar verboten ist. Zum einen spielen dabei Umwelt- und Tierschutz eine Rolle, doch vor allem auf Grund der Einbruchgefahr ist das Schlittschuhlaufen auf den meisten Gewässern untersagt. Wer trotzdem nicht auf eine Schlitterpartie unter freiem Himmel verzichten will, sollte auf die Freigabe der Eisfläche durch die Wasserschutzpolizei warten. Für jene, die der Einbruchgefahr gleich entgehen wollen und eine ebenmäßige Fläche dem rauen Eis vorziehen, gibt es genügend künstliche Eislaufplätze oder Eishallen. Die Eintrittspreise sind meist recht erschwinglich und wer selbst keine eigenen Schlittschuhe besitzt, kann sich diese oft vor Ort ausleihen.
Damit man nicht plötzlich vor verschlossenen Türen steht, ist es hilfreich sich vorab über die Öffnungszeiten sowie Saisonbeginn- und Ende der jeweiligen Eissporthalle oder des Eislaufplatzes zu erkundigen. Des Weiteren muss geklärt werden, ob Schuhe benötigt werden, wenn ja in welcher Größe und ob diese auch beim Verleih erhältlich ist. Zudem gibt es für manche Eislaufbahnen eine bestimmte Altersbegrenzung, auf die vor allem Familien mit Kindern achten sollten. Wer Lust bekommen hat, sich aufs Eis zu begeben aber nicht weiß wo, der findet auf der Internetseite www.eislaufen-berlin.de eine Übersicht verschiedener Eislaufhallen.



