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Mäßig, aber regelmäßig
Frauen, die während der Schwangerschaft körperlich aktiv sind, sollen ein fast um die Hälfte niedrigeres Risiko eingehen, eine Frühgeburt zu erleiden – und dies unabhängig von anderen Faktoren wie Übergewicht, Rauchen, Alkohol oder Alter.

Zwar lässt sich einwenden, dass eben gerade gesunde Schwangere während der neun Monate Sport treiben. Aber meist handelt es sich bei den ausgeübten Betätigungen um sanfte Bewegungsarten wie Yoga, Schwangerschaftsgymnas­tik oder Tanzen.

Früher gab es von ärztlicher Seite Bedenken gegen derlei Aktivitäten, weil man durch die mechanische Reizung des Uterus und den Anstieg des Hormons Noradrenalin beim Sport vorzeitige Gebärmutterkontraktionen befürchtete.

Heute weiß man, dass nicht nur Ausdauer, Herzkraft und Muskulatur positiv beeinflusst werden, sondern dass dadurch auch Rückenschmerzen, Müdigkeit, Schwellungen oder Verstopfung gemindert werden, und Grundstimmung, Allgemeinbefinden und Schlaf sich verbessern.

In jedem Fall sollte das Einverständnis des behandelnden Arztes für die vorgesehene Bewegungsart eingeholt werden. Wenn er seine Einwilligung gibt, kann mit leichten bis mittelschweren Übungen begonnen werden. Walking, Schwimmen oder spezielle Sportkurse für Schwangere gelten als unproblematisch. Bei Beschwerden immer abbrechen. Folgende Sportarten sollten während der Schwangerschaft vermieden werden: Ski- oder Schlittschuhlaufen, Reiten, Surfen, Geräteturnen, Ball- und Risikosportarten.