Das Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Berliner „Amtsgerichts-Architekten“ Rudolf Mönnich errichtete Ensemble des Amtsgerichtes Pankow-Weißensee, eine Mischung aus fränkischem Barock und Jugendstil, steht heute unter Denkmalschutz. Es beherbergt die Abteilungen für Familien- und Betreuungssachen. Das daran angeschlossene Gefängnis wurde zu DDR- Zeiten vom Ministerium für Staatssicherheit als Untersuchungsgefängnis genutzt. Seit 1992 befindet sich eine Justizvollzugsanstalt für Frauen darin.
Die renommierte Rosa-Luxemburg-Schule, auch kurz RLO oder „Kissingen-Gymnasium" genannt, entstand seit 1907 in mehreren Bauphasen. Seit 1996 nimmt die Schule am Berliner Modellversuch für sogenannte „Schnellläuferklassen" teil, und bietet darüber hinaus ein in Berlin einmaliges Stundensystem.
Einst während des Krieges von der Roten Armee besetzt, gilt das das 8.000 Zuschauer fassende Kissingen-Stadion heute als die wohl schönste Sportanlage von Pankow. Es wird überwiegend von dem Verein FSV Fortuna Pankow 46 e.V. genutzt, der von 1956 an BSG Motor Pankow hieß, sich dann 1990 aber wieder rückbenannte. Nach der vorübergehenden Sperrung Anfang Januar ist im Kissingen-Stadion wieder Trainingsbetrieb möglich.
Das Einkaufszentrum von Pankow-Süd ist seit 2006 das Neumann-Forum, verkehrsgünstig in der Neumannstrasse unweit des U-Bahnhofes Vinetastraße und des U- und S-Bahnhofes Pankow gelegen.



