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Klimacheck
Eine Auto-Klimaanlage funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank. Leistet die Klimaanlage weniger, sollte sie rechtzeitig vor den Sommertagen gewartet werden.

 

 

Was kann man selbst checken?

1. Modriger Geruch: Entsteht bei seltenem Betrieb durch Bakterien und Pilze im Gebläsekasten. Vorbeugend sollte man immer ca. fünf Minuten vor dem Fahrtende die Klimaanlage abschalten – das vermindert die Bakterienbildung. Man sollte auch im Winter die Klimaanlage regelmäßig laufen lassen, da Öl im Kältemittel die Bauteile schmiert, Wasser im Trockner bindet und Rostbildung minimiert. Gleichzeitig verhindert das ein Beschlagen der Scheiben.

2. Sinkende Lüftungsleistung: Äußert sich durch beschlagene Scheiben. Ursache ist meist ein verstopfter Filter (Innenraum-  oder Pollenfilter). Tausch empfiehlt sich ca. alle 15.000 km, Kosten ca. 10 Euro. Oder der Kühler bekommt nicht genügend Luft, dann sollte man die Kühlrippen auf Beschädigungen oder Undichtigkeit überprüfen und Schmutz am Kondensator entfernen. Vorsichtshalber auch die Spannung des Rippenriemens überprüfen, und auf korrekten Sitz und schadhafte Stellen untersuchen, damit der Kompressor effizient angetrieben wird.

3. Steigende Temperatur:
An den Lüftungsdüsen muss die Temperatur zwischen 4 und 8 Grad Celsius betragen, sonst arbeitet die Anlage unrentabel. Ansonsten: Bei Nachlassen und spätestens alle 3 Jahre zur Sicht-, Funktions- und Dichtigkeitsprüfung in eine Fachwerkstatt fahren (Kosten ca. ab 80 Euro aufwärts).