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Jedes Jahr kommt sie wieder – die Allergiezeit
Noch ist es kalt, jeder sehnt sich nach dem Frühling und den ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Für einige Menschen beginnt dann der alljährliche Leidensweg.

Ist es draußen kühl und verregnet, sind die Beschwerden gering, ist jedoch schönes Wetter, fliegen die Pollen, und das Problem für die Betroffenen fängt an. Bei einer Pollenallergie kommt es zu einer Reaktion des Blütenstaubs mit den Schleimhäuten, die daraufhin vermehrt Schleim absondern, um das Allergen auszuwaschen. Die Bildung des Gewebsbotenstoffes Histamin im Körper wird angeregt, dadurch kommt es zu einer Entzündungsreaktion mit Juckreiz, Schwellung und Müdigkeit. Dies lässt sich ganz gut mit dem „Schlüssel-Schloss-Modell" erklären: Das Allergen löst den Schlüsselreiz für die körperlichen Reaktionen aus.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dagegen anzugehen. Am einfachsten ist eine systemische Therapie, das heißt, man nimmt einmal täglich eine Tablette mit den bekannten Wirkstoffen Cetirizin® oder Loratadin® - dabei blockiert ein falscher Schlüssel das Schloss - und hat dann 24 Stunden seine Ruhe. Da die einzige Nebenwirkung Müdigkeit ist, empfiehlt sich eine Einnahme am Abend.

Andere Allergiker wollen lieber gezielt lokal die betroffenen Stellen behandeln, zum Beispiel gerötete juckende Augen mit Augentropfen oder die laufende Nase mit entsprechendem Spray. Am verträglichsten ist hier die Cromoglicinsäure als Wirkstoff, Präparate damit dürfen in der Regel auch von Schwangeren genutzt werden. Der Nachteil ist die konsequent erforderliche Anwendung 4 mal täglich fortlaufend, dabei setzt erst nach 4 Tagen die Hauptwirkung ein.

Wer schnelle Hilfe an einem sonnigen Tag braucht, setzt eher auf Präparate wie Vividrin® akut oder Livocab® direkt. Wie schon aus dem Namenszusatz erkennbar, wirken sie schnell im akuten Bedarfsfall. Bei sehr starken Problemen gibt es Livocab® mit Beclometason, das ist ein Glucocorticoid (Nebennierenrindenhormon), das bei heftigen Reaktionen intensiver hilft.

Freunde der Homöopathie hingegen setzen eher auf „Euphrasia"-Augentropfen (wortwörtlich „Augentrost") oder auf Weleda-Heuschnupfenspray - dies sind zwei allgemein sehr gut verträgliche Alternativen. Wer unter den aufgeführten langjährig bekannten Präparaten aber noch nicht das passende Mittel gefunden hat, ist vielleicht an etwas ganz neuem interessiert:
Jetzt gibt es das Allergopret® protect Spray mit angenehmem Minzduft. Das mikrofeine Puderspray aus Cellulose ist herkömmlichen Antiallergika einen Schritt voraus. Da es nach dem Einsprühen in die Nase einen hauchdünnen Schutzfilm auf der Schleimhaut bildet, wirkt es bereits, bevor die allergische Reaktion ausgelöst werden kann. So wird der direkte Kontakt mit den Pollen verhindert, typische Beschwerden wie Niesen, Juckreiz oder eine laufende Nase bleiben aus.

In leichteren Fällen ist der Einsatz des Allergopret Pudersprays völlig ausreichend, bei starken allergischen Reaktionen empfiehlt sich eine Kombination aus Allergopret und den eingangs erwähnten chemisch-synthetischen Antihistaminika, deren Dosierung dann aber durch das Allergopret deutlich verringert werden kann.

Ein Pollenflugkalender gibt Auskunft darüber, wann die Pollen fliegen. Eine tagesaktuelle Pollenvorhersage findet man z.B. unter www.allergie.com