Sie treten meist ab der 2. Lebenshälfte auf, bei manchen früher oder gehäufter als bei anderen. Betroffen sind fast alle, Frauen und Männer gleichermaßen. Die Ursache für ihre Entstehung soll allein erblich bedingt sein, äußere Faktoren sollen keine Rolle spielen. Die korrekte Bezeichnung lautet „Seborrhoische Keratose", weil die Ausgangszellen der Hautwucherungen Keratinozyten sind. Es handelt sich in der Regel um gutartige Tumoren, die nicht entarten, und meist nicht größer als 1 cm werden. Sie finden sich häufig im Gesicht, auf Handrücken oder Vorderseiten der Arme und am Oberkörper. Ihre Farbe variiert von hellem Braun bis hin zu schwarz, die Oberfläche ist matt und gefeldert und fühlt sich talgig an. Sie wachsen eher nach außen und sind scharf abgegrenzt zur normalen Haut.
Wenn „Alterswarzen" stören, sind sie vom Hautarzt zu entfernen, da sie für Laien nicht von bösartigen Tumoren wie Basaliomen und Melanomen unterscheidbar sind. Diese wachsen unscharf begrenzt und in die Tiefe und sind oft unregelmäßig pigmentiert.
Die Abtragung erfolgt schmerzarm mit Vereisung, einem scharfen Löffel, einer elektrischen Schlinge (Kauterisation) oder Laser in einer oder mehreren Sitzungen. Die Heilungsphase ist meist kurz und unkompliziert, es bleiben nur sehr dezente Narben zurück.
Bilder auf DermIS (Dermatology Information System) unter http://dermis.multimedica.de/dermisroot/de/21934/diagnose.htm



