In unserer schnelllebigen Zeit fällt es oft schwer, sich von Dingen zu trennen, die noch vor einigen Jahren von hohem Wert waren. So werden alte Computer und andere Geräte oder Gegenstände oft zwischengelagert, bis man sich einmal zum „Ausmisten“ entschließt. Dann heißt es meist vorschnell: Auf den Müll damit! Aber derartige Schätzchen bergen noch wertvolle Rohstoffe. Warum also wegwerfen, wenn man bei der Ablieferung bei einem Recycling-bewussten Wertstoffhändler wie Schrott Nordend noch so viel Geld dafür bekommt, dass mindestens ein ordentlicher Stundenlohn für den Zeitaufwand herausspringt.
Schrott Nordend ist hier in Berlin die Annahmestelle mit der größten Vielfalt an recycelbaren Rohstoffen für Gewerbe und Privat. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Material Kilo- oder Tonnenweise angeliefert wird.
„Unser Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gestellt, die konventionelle Art des Schrottplatzes grundlegend zu ändern", sagt Christian Roth, der sich auch in Afrika für Recycling-Projekte einsetzt. „Daher versuchen wir das Verständnis für Recycling und umweltbewusstes Handeln zu verstärken, und unseren Besuchern zu vermitteln, welche Materialien einen Wert darstellen, die leider immer noch von den meisten über den Hausmüll entsorgt werden.
Hier bei Schrott Nordend kann jeder Kunde für sich ein Sammelkonto einrichten, über das er auch jederzeit verfügen kann. Damit addieren sich kleine Mengen problemlos auf. Im letzten Jahr hatten wir pro Sammelkunde einen durchschnittlichen Kontostand von 80 Euro."
In vielen Haushalten tummeln sich noch Bratpfannen, Kochtöpfe, Besteck, Backbleche, Blechverkleidungen, Katalysatoren, Alu-Felgen oder Nummernschilder, die einen fast reinen Rohstoffwert darstellen. Daneben Sonnenschirme, Garderoben, Wäscheständer, Stehlampen und alte Werkstatt-Werkzeuge, mit denen schnell Gewicht zusammenkommt. Lohnend sind auch alte Kabelrollen mit Kupferanteil. Aber selbst das Sammeln von Kunststofffolien, von denen in jedem Haushalt täglich einige Meter anfallen, wird mit 10 Cent/kg vergütet.
Wirkliche Kracher aber sind PC-Teile, die sich relativ leicht ausbauen lassen. Während ein kompletter PC ca. 1,20 € wert ist, kommen die ausgebauten Teile daraus schon auf einen Schnitt von etwa 3,40 €.
RAM-Arbeitsspeicher wirft 5 bis 12 €/kg ab, CPU's je nach Standard 5 bis 55 €/kg, Motherboards sauber, d.h. ohne die kleine Lithium Batterie ca. 4,50 €/Stück, Handys 5,80 €/kg ohne Akku. Diese Bauteile gehören keinesfalls in den Müll, denn sie führen durch die Schwermetallanteile auch zu erheblicher Gesundheitsgefährdung.
Illegale Müllentsorgung wird zu recht immer stärker geahndet und härter bestraft als früher. Selbst kleine Mengen an Asbest kann man ohne weiteres zur BSR bringen. Neuerdings gibt es in Berlin auch fast überall orangefarbene Wertstofftonnen. Dort erhält man allerdings keinen Gegenwert für seine Schätzchen ausgezahlt.
Vorsicht ist bei illegal agierenden Firmen geboten, die per Handzettel für kostenlose Abholung von Haushaltsschrott werben. Wer seinen Schrott auf öffentliches Straßenland stellt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Stolpert jemand über den so abgestellten Schrott und verletzt sich, tritt eine fahrlässige Körperverletzung ein. Damit wird die Aktion zu einer Straftat. Und durch das reine „Verschenken" des Materials gilt dies als Überlassenschaft und ist somit schenkungssteuerpflichtig.
Bei Schrott Nordend lässt sich das Praktische ganz einfach mit dem Nützlichen verbinden. Und wer Gartenabfälle hat, kann auch die dort für 1,60 € pro 120-Liter-Sack mitentsorgen. Aktuelle Infos findet man unter www.schrottnordend.de, dort wird auch über Annahmesperren informiert (z.Zt. beispielsweise „Zinnsperre" wegen vermehrten Auftretens von minderwertigen „Replikaten").



