Seit über 5.000 Jahren werden Küchenzwiebeln als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanzen von Menschen angebaut. Damit sind sie eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Ob Zwiebelsuppe, Zwiebelkuchen oder Zweibelringe als Beilage - die Knolle, deren Zubereitung schnell die Tränen in die Augen treibt, wird fast von allen geliebt, obwohl ihr starker Eigengeruch und ihre Zersetzungsprodukte bei der Verstoffwechselung markante Duftnoten setzen können. Sie sind natürliche Fleischzartmacher und enthalten gesunde sulfidhaltige ätherische Öle sowie Zuckerglykoside. Bei den Ägyptern und Römern gehörten sie zu den Grundnahrungsmitteln der „einfachen" Leute. Zwiebeln enthalten vie le wertvolle Eiweiße, Vitamin B und C und Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor und Zink. Sie sind sehr gesund, da sie nur 45 Kalorien auf 100 Gramm enthalten, und ihre ätherischen Öle und natürlichen Antibiotika vor Herzinfarkt schützen, eine blutreinigende Wirkung haben, und gut gegen Heiserkeit und Husten sind.
Rotweinzwiebeln - Rezept der Krimiautorin Ingrid Noll
Zutaten:
650 Gramm Kleine Schalotten oder Perlzwiebeln
1 Knoblauchzehe
300 Gramm Rosinen
500 Gramm Rindergulasch
70 Gramm Tomatenmark
1/2 Zitrone; den Saft
1 1/2 Teel. Salz
Zucker, Pfeffer
Kräutersträusschen aus Petersilie, Rosmarin,Estragon
1 Flasche Trockener Rotwein
Olivenöl
Baguette
Zubereitung:
Backofen auf 200°C heizen Schalotten schälen. Knoblauchzehe schälen. Alle Zutaten in einem schweren gusseisernen Topf vermischen und soviel Wein angießen, dass alles bedeckt ist. Ca. 2 Std. im Rohr garen, dabei evtl. etwas Wein nachgießen, falls die Schalotten zu dunkel werden und den Deckel auflegen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken und anrichten. Dazu passt Baguette.
Quelle:Ingrid Noll/Alfredissimo



