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Vom Rieselfeld zur Vorzeigegemeinde
„Cepernik“ bedeutet im Slawischen „Dichtes Gesträuch“. Schon zur Jungsteinzeit besiedelt, im Dreißigjährigen Krieg geplündert und gebrandschatzt, erholte sich Zepernick und wuchs sich nach seinem Eisenbahnanschluss zum größten deutschen Nominaldorf aus. Wesentlich jünger ist das um 1230 gegründete Schwanebeck, dessen gesamter Nordteil 1759 bei einem Brand vernichtet wurde.

Hobrechtsfelde trägt den Namen des visionären Berliner Stadtarchitekten James Hobrecht, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts Flächen zur Reinigung der Abwässer Berlins im Berliner Umland anlegen ließ. Die so „berieselten" Felder wurden wiederum zur Gemüseproduktion für die rasch wachsende Metropole genutzt. In Röntgental befand sich das Zentrale Aufnahmeheim der DDR, in dem Personen, die in die DDR einwandern wollten, zur Überprüfung untergebracht wurden. Baudenkmale von Panketal sind u.a. die Pfarrkirche St. Annen, die Schwanebecker Dorfkirche und der Rieselspeicher in Hobrechtsfelde.

Ein Veranstaltungshighlight in Panketal ist die alljährliche „Schlendermeile", die am 18. Juni zum 6. Mal stattfindet. Die Schönower Straße im Zepernicker Ortskern wird zur Fußgängerzone und lädt zum Bummeln und Plaudern ein. An zahlreichen Ständen kann man sich zu den Angeboten von Panketaler Firmen, Vereinen und kommunalen Einrichtungen informieren. Umrahmt wird die Veranstaltung durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für die ganze Familie, sowie gastronomische Angebote. Infos dazu findet man unter www.schlendermeile.de

2006 wurde der erste Abschnitt des Rad- und Skaterweges im Panketaler Ortsteil Hobrechtsfelde eröffnet. Inzwischen erstreckt sich dieser auf einer Länge von ca. 6 km entlang der früheren Rieselfelder und reicht bis zur Schönower Heide im Bernauer Ortsteil Schönow. Am Sonntag, den 19. Juni, findet übrigens in Hobrechtsfelde der traditionelle 15. Zepernicklauf über 1,8 km, 5 km bzw. 10 km und das „Rollen durch Zepernick" der Inlinerlauf statt.

Der touristische „Höhepunkt" an der Strecke ist sicher der Kletterpark Panketal mit seinem Hochseilklettergarten. Er besteht aus einem stabilen Grundgerüst aus Baumstämmen, Balken und Seilen, die in einer Höhe zwischen 8 und 10 Metern zwischen zwei Plattformen 23 Übungselemente beinhalten. Ein benachbarter Kinderspielplatz und ein Blockhaus mit Imbissangebot runden den Erlebnisgarten ab.

Infos siehe www.panketal.de