Die heutige Ausgabe unserer Ratgeberserie beschäftigt sich weiterführend mit den Anforderungen an eine solide Beratung und mit der Gegenüberstellung verschiedener Anlageklassen. Bei einer ganzheitlichen Beratung werden alle Leistungen aus einer Hand von Ihrem Berater koordiniert. So werden Absicherung, Vermögensaufbau und Kapitalanlage individuell aufeinander abgestimmt. Stellen Sie die richtigen Fragen. Erst an sich selbst. Und dann an Ihren Berater, so z.B.
Sind Sie sicher, dass Ihr Kapital nach Abzug von Inflation und Steuern tatsächlich langfristig wächst?
Wurden Ihre Geldanlagen wirklich unabhängig nach einem optimalen Risiko- Rendite- Verhältnis ausgewählt?
Wissen Sie, wie viel Sie sparen müssen, um Ihre Versorgungslücke im Alter zu schließen?
Haben Sie schon überprüft, wie viel Ihnen der Staat für Ihre private Altersvorsorge im Jahr schenkt?
Haben Sie in letzter Zeit Ihre bestehenden Verträge von einem unabhängigen Experten überprüfen lassen?
Da sich die privaten und wirtschaftlichen Verhältnisse im Laufe der Zeit ändern, sind eine permanente Überprüfung und eine eventuelle Anpassung der einmal festgelegten Maßnahmen notwendig. Ein einmal erstelltes Finanzkonzept ist eben kein Selbstläufer. In der Ausbildungsphase (16. - 25. Lebensjahr) geht es in erster Linie um die Grundabsicherung von Risiken und um den beginnenden Vermögensaufbau mit geringen Beträgen. Die aktive Berufsphase (26. - 59. Lebensjahr) nimmt an Komplexität erheblich zu und beinhaltet neben der Grundabsicherung solche Themen wie private Altersvorsorge, Vermögensverwaltung und Finanzierung. Die Nachberufsphase (60. - 80. Lebensjahr) stellt hohe Anforderungen an die Rentenplanung mit antizyklischen Entnahmeplänen und einer gut strukturierten Vermögens- und Depotverwaltung.
Der Markt für Finanzprodukte wird immer komplexer. Es gibt eine Vielzahl von Gesellschaften und Hunderte von Produkten. Neben der Eigenverantwortung jedes Anlegers ist hier vor allem Ihr Berater gefordert.
In kaum einem Land wird so viel gespart wie in Deutschland. Sparen ist wichtig, noch wichtiger ist es, richtig zu sparen. „Hauptsache sicher" ist wohl der größte Irrglauben bei Geldanlagen. Denn die meisten Anleger vergessen, dass sie sich Sicherheit um jeden Preis überhaupt nicht leisten können. Die Mehrheit der Anleger verzichtet auf attraktive Renditen und vertraut auf niedrig verzinste Anlageformen, weil vermeintlich nur diese die notwendige Sicherheit bieten. Ob Festgeld, Bausparverträge oder konventionelle Lebensversicherungen, bei Renditen zwischen 1 und 4 Prozent bleibt dem Anleger nach Abzug der Inflation kein wirklicher Wertzuwachs für den langfristigen Vermögensaufbau. Höhere Renditen bedeuten aber nicht automatisch weniger Sicherheit - wenn man sich richtig vorbereitet. Nebenstehend sehen Sie 2 Grafiken zum Anlageverhalten der Deutschen und den Renditechancen verschiedener Anlageklassen. Erkennen Sie den Widerspruch?
Vermögensplanung beginnt nicht immer mit einem Vermögen, aber immer mit einem guten Plan. Haben Sie eine der o. g. Fragen mit einem nein beantwortet? Wir würden Ihnen gern dabei helfen, diese Fragen zu beantworten. Gern nehmen wir uns die Zeit für ein persönliches Gespräch.



