So sparen Sie Zeit, Geld & Kraft Sparen bei Lebensmitteln (alle Angaben ohne Gewähr)
Markenartikel beim Discounter kaufen: Ob Küchentücher von Cien (Kleenex), Eiscreme Grandessa Premium (Mövenpick Schöller-Nestlé), Bavaria-Senf (Develey) oder Gemüse von Gartenkrone (Bonduelle) - hinter zahllosen Handelsmarken von Discountern verbergen sich Absatzmärkte namhafter Hersteller, die ihre Produkte mit anderen Namen tarnen, weil sie nur mit ihren Markenartikeln identifiziert werden möchten, die werbebedingt natürlich meist erheblich teurer sind. - Dies lässt sich problemlos im Internet recherchieren.
Artikel mit bald ablaufendem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) kaufen: Artikel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum in wenigen Tagen überschritten haben, gibt es meist günstiger. Das gilt z.T. auch für Versender: Bei Amazon z.B. kann man Lebensmittel günstiger kaufen, deren MHD nur noch ca. 30 Tage beträgt.
Angeschlagene Ware: Bei angeschlagenem Obst oder Gemüse nach Preisnachlass fragen.
Obst/Gemüse/Fleisch im Angebot: Größere Mengen kaufen und einfrieren. Auf Wochenmärkten kauft man immer besonders günstig kurz vor Marktende. Dies gilt auch für Grillabteilungen in Supermärkten oder Lebensmittelabteilungen.
Kräuter selber ziehen: Samen gibt es schon für wenig Geld.
Brot/Kuchen/Gebäck: Brötchen günstiger in größeren Mengen kaufen, den Rest einfrieren. Nach Brot oder Kuchen vom Vortag fragen, das ist günstiger. Brot selber mit Backmischungen backen ist preiswerter, als es zu kaufen. Ein fertiger Tortenboden, ein Päckchen Gelatine und eine Dose Obst ergibt einen günstigen selbstgemachten Kuchen.
Getränke: An Leitungswasser werden in Deutschland höhere Anforderungen gestellt als an Tafelwasser. Warum also nicht Leitungswasser trinken? Für unterwegs Flaschen zuhause selber befüllen. Für Geschmack sorgen preisgünstig Vitamin- oder Mineralstoff Brausetabletten. Fruchtsäfte mit Wasser strecken - das ist wegen des oft hohen Zuckergehaltes auch gesünder.
Viele Teesorten können mehrfach aufgebrüht werden, so z.B. Pfefferminztee oder Grüner Tee. Gegebenenfalls einfach länger ziehen lassen.
Bier und Sekt gibt es oft günstig in Schnäppchenmärkten mit Lebensmittelabteilung.
Marmelade: Wer Zeit hat, sollte Marmelade selber kochen, das ist wesentlich günstiger, als sie zu kaufen.
Kleines Haltbarkeits-ABC (Richtwerte ohne Gewähr!)
Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) hat empfehlenden Charakter (das englische: Best before trifft es besser), das Verbrauchsdatum aber (zu verbrauchen bis spätestens...) ist absolut einzuhalten (meist bei Fisch, Fleisch, Wurst und Eierprodukten).
Zu Haltbarkeitsgrenzen gilt allgemein und unverbindlich:
Backpulver: Verpackt fast unbegrenzt haltbar. Bei angebrochenen Packungen lässt die Treibwirkung jedoch schnell nach.
Bier: Aus Großbrauereien meist länger haltbar als nach Hausmannsart gebraut. Nach Ablauf des MHD lassen Geschmack und Schaumwirkung nach, es kommt meist zu Flockenbildung.
Eier: 28 Tage ab Legedatum. Danach nur noch durchgegart zum Kochen oder Backen. Sinkprobe: Frische Eier sinken im Wasser flach zu Boden, mittelalte richten sich auf, ältere steigen an die Oberfläche (Mit der Zeit verdunstet das Wasser im Ei, dadurch wird die Luftkammer größer). Eier halten länger, wenn man sie in Zitronensaft, Kalkwasser oder Leinöl taucht (dichtet die Poren ab), und wenn man sie auf der Spitze lagert.
Getreideprodukte: Allgemein: Trocken lagern, sonst fallen sie Schimmel zum Opfer. Angebrochene Packungen immer in fest verschließbare Behälter umfüllen.
Gewürze: Gemahlene Kräuter verlieren nach etwa einem halben Jahr das Aroma.
Honig: Gilt als nahezu unverderblich.
H-Milch: Nach Anbruch ca. 4-5 Tage (wie Frischmilch). Verdirbt ohne Säuerung (!), wird eher bitter.
Joghurt: Etwa 3 Wochen nach MHD noch genießbar.
Kaffee: Jahrelang verwendbar. Aromaverlust.
Ketchup: Ohne Konservierungsstoffe 2 Monate. Angebrochen 2-3 Monate.
Konserven: Ungeöffnet jahrelang. Verdorben: Gewölbter Deckel oder Zischen beim Öffnen. Angebrochen im Kühlschrank bis zu einer Woche.
Marmelade: Immer sauberen Löffel nehmen, dann im Kühlschrank monatelang. Bei Zuckergehalt über 50% kann Schimmel abgehoben werden.
Mayonnaise: Ohne Konservierungsstoffe 2 Monate. Angebrochen 2-3 Monate.
Mehl: Noch mehrere Monate ab MHD. Kann ranzig werden oder von Mehlmotten befallen werden (gucken, ob sich kleine Tiere drin räkeln).
Mozzarella: Verkeimt sehr schnell. Nach Ablauf des MHD meist noch 2-3 Tage, wenn Packung nicht gewölbt und Käse nicht sauer, gelb, trocken oder hart.
Nudeln: Verpackt jahrelang, nur Eiernudeln nach Ablauf des MHD entsorgen.
Reis: Verpackt jahrelang, nur Naturreis kann ranzig werden.
Salz: Trocken ewig.
Schokolade: Vollmilch- oder Bitterschokolade jahrelang. Nüsse können ranzig werden, zu warme Lagerung verursacht „Fettreif". Auf Schädlinge überprüfen.
Tee: Jahrelang verwendbar. Aromaverlust.
Tütensuppen: Fast unbegrenzt. Dran riechen und nachschauen, ob sich drinnen was bewegt, dann kochen.
Zucker: Trocken ewig.



