Kurzmeldungen Grippeschutzimpfung: Besonders für Risikogruppen
Jetzt können sich Menschen wieder gegen Grippe impfen lassen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt den Pieks vor allem Menschen über 60 und chronisch Kranken wie Herzpatienten, Diabetikern, Asthmatikern – aber auch Kindern und Schwangeren, bei denen die Grippe zu besonders schweren Krankheitsverläufen führen kann. Auch wer beruflich viel mit anderen Menschen in Kontakt kommt oder täglich öffentliche Verkehrsmittel benutzt und dadurch ein erhöhtes Ansteckungsrisiko hat, sollte sich mit einer Impfung schützen.
Grundsätzlich können alle Menschen ab einem Alter von sechs Monaten geimpft werden. Der Impfschutz baut sich dann in 10 - 14 Tagen auf und hält ein Jahr. Informationen über aktuelle Impfempfehlungen: www.rki.de/impfen
Jobportal 50+
Entgegen landläufiger Meinung werden über 50-jährige nicht häufiger krank als jugendliche Mitarbeiter, und sind überdies noch erfahrener, kompetenter und motivierter. Trotzdem werden sie häufig abgelehnt, und neigen dann zur Resignation, weil sie offenbar keine Chance mehr im Berufsleben bekommen. Dem will ein neuer Beschäftigungspakt mit einem neuen Jobportal – Neustart 50Plus – entgegenwirken, um erfahrene Mitarbeiter und findige Unternehmen, die sich diese qualifizierten Kräfte nicht entgehen lassen wollen, miteinander zu vernetzen.
Auf der Homepage kann man sich als Arbeitsuchender kostenlos registrieren lassen, gezielt nach Stellen suchen – zum Beispiel nach Firma oder Ort – oder die neuesten Jobangebote rechtzeitig einsehen. www.neustart50plus.eu
Neue Einteilung der Pkw-Typklassen für 2012
Etwa ein Drittel aller in Deutschland zugelassenen Autos werden lt. Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft im kommenden Jahr in eine neue Typklasse zur Kfz-Versicherung eingeteilt. Der Versicherungsverband analysiert jährlich die Schadens- und Unfallbilanzen aller Automodelle. Danach richtet sich die Einordnung in Typklassen. Je mehr Schäden pro Modell anfallen, desto höher fällt die Neubewertung der Typklasse aus, und umso teurer wird (in der Regel) die Autoversicherung. Diese Klasseneinteilung ist allerdings nicht bindend, Vergleiche lohnen sich also auch hier. Infos zu Ihrem Autotyp: www.gdv-dl.de/typklassenverzeichnis. html?ref=typklasse
Ab 1. 12.: Umweltampel für Pkw
Sie ist dem Vorbild bei Haushaltsgeräten nachgebastelt, vom grünen A+ bis hin zum roten G, jedoch zählt hier neben dem Verbrauch auch noch das Gewicht, also der CO2-Ausstoß im Verhältnis zum Fahrzeuggewicht.
Das führt zu kuriosen Einstufungen: Ein Golf 1.4 findet sich in der roten Energieeffizienzklasse E – gleich eingestuft wie ein Kampfpanzer Leopard (Verbrauch: 400 l / 100 km), ein Kleinwagen wie ein Daihatsu Sirion 1.3 Eco 4WD (Verbrauch: 6,8 l / 100 km) landet im roten G, wohingegen der über 2 Tonnen schwere Porsche Cayenne Hybrid (11,9 l / 100km) ein grünes B erhält.
Da kann man rätseln, wem das wohl nützen könnte. Eigentlich sollen Autos doch weniger wiegen, um weniger zu verbrauchen. - Künftig muss die „Umweltampel“ jedenfalls deutlich sichtbar im Verkaufsraum direkt am Fahrzeug angebracht werden, und auch in Werbeprospekten für Neuwagen stehen.



