Das Begräbnis steht symbolisch für die Rückkehr des Verstorbenen in die Natur und soll den Hinterbliebenen bei der Bewältigung ihrer Trauer helfen. Neben Trauerreden, persönlichen Worten der Trauergäste am Grab, gehört auch Blumenschmuck zur traditionellen Trauerkultur. Er steht als Zeichen der Verehrung und des stillen Mitgefühls. Oft fehlen den trauernden Angehörigen und Freunden in ihrem Schmerz die passenden Worte. Sie drücken ihre Empfindungen und Gedanken mit Blumensträußen, Trauergebinden und -kränzen aus. Als letzter Gruß, als Wertschätzung der verstorbenen Person gegenüber und als Trost für die Trauernden, wird die Grabstelle bei der Beerdigung und später mit Blumen und Pflanzen geschmückt.
Dabei richtet sich die Wahl der passenden Trauerfloristik nach den Vorlieben des Verstorbenen, soweit diese bekannt sind. Neben individuellen Wünschen gibt es auch klassische Trauerblumen, wie die rote Rose, die vor allem von nahestehenden Personen verwendet wird, oder die weiße Lilie. Die Möglichkeiten der Gestaltung von Trauerkränzen, Gebinden und Sträuße ist vielseitig. Individuelle Wünsche sollten Sie mit dem Floristen ihres Vertrauens besprechen.
Auch nach dem Begräbnis, bei der Pflege der Grabstelle spielen Blumen und Pflanzen eine wichtige Rolle und sind ein maßgebliches Gestaltungselement. Auf den Pankower Friedhöfen sind die Hinterbliebenen für die Pflege der Grabstellen zuständig. Doch es gibt die Möglichkeiten Unternehmen zu beauftragen, diese Pflege zu übernehmen. Informationen dazu gibt es bei den zuständigen Friedhofsverwaltungen.



