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Ausbildung an einer anerkannten Ergänzungsschule
Sie haben sich entschieden einen Beruf zu erlernen? Es darf gern etwas Kreatives sein? Wie wäre es mit dem Beruf als Gestalter/ in für visuelles Marketing?

Dieser besonders kreative Beruf bietet nach erfolgreicher Prüfung vor der IHK Berlin vielfältige Einsatzmöglichkeiten, unter anderem in Kaufhäusern, Werbe- oder Eventagenturen.
 
Inhalt der Ausbildung, die bis 2004 Ausbildung Schauwerbegestalter/in hieß, ist vor allem die gestalterische Tätigkeit. Ausbildungsinhalte sind außerdem berufsbezogene IT-Anwendungen, wie die Anwendung von Grafik-, Layout- und Bildbearbeitungsprogrammen. Auch kaufmännische Inhalte sind Teil der Ausbildung. So sind Gestalter für visuelles Marketing in der Lage, Leistungen visuellen Marketings zu planen, zu kalkulieren sowie Erfolgskontrollen durchzuführen. Kaufmännische Qualifikationen sind aber auch deshalb sinnvoll, weil sich viele nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung eine eigenständige Existenz aufbauen. Die Auszubildenden sollen während ihrer Ausbildung ein Gespür für Lebensstile und Trends generell und in der jeweiligen Branche entwickeln und lernen, mit Verkaufs- und Ausstellungspersonal, anderen Gestaltern und sonstigen Berufen und Partnerfirmen zusammenzuarbeiten.
Am Ende ihrer Ausbildung sind Gestalter für visuelles Marketing in der Lage, Erlebnisräume, Events, Veranstaltungen, Verkaufsaktionen und andere Aktionen zu konzipieren, zu inszenieren und zu gestalten. Im Rahmen des Handelsmarketings in Industriebetrieben entwickeln Gestalter/innen für visuelles Marketing Gestaltungsvorschläge und geben sie an Handelspartner weiter.
Die „alten“ Schauwerbegestalter/innen waren im wesentlichen damit beschäftigt, für den Handel Schaufenster, Werbeflächen und Verkaufsräume optisch ansprechend herzurichten. Dies gehört auch weiterhin zu den Aufgaben des modernisierten Berufs. Darüber hinaus sollen Gestalter/innen für visuelles Marketing jedoch zukünftig auch auf Messen, Ausstellungen und in der Industrie (Herstellerfirmen), bei Werbemittelgestaltern und Dekorationsfirmen eingesetzt und ausgebildet werden.
Spätentschlossene können in diese BAFöG-geförderte Ausbildung noch bis zum 01. November 2008 einsteigen.
 
Aber auch für Menschen, die eine Weiterbildung oder eine Umschulung suchen, gibt es an staatlich anerkannten Ergänzungsschulen ein breit gefächertes Angebot. Modulare Weiterbildungen im kaufmännischen Bereich und die Qualifzierung für den Europäischen Computerführerschein (ECDL) gehören ebenso zum Programm wie die Weiterbildungen im Bereich Holz- oder Farbtechnik. Ab Dezember 2008 sind wieder Umschulungen zum Tischler und zum Maler/Lackierer geplant.
 
Das Leistungsangebot anerkannter Ergänzungsschulen wird abgerundet durch Deutsch-Integrationskurse, die hier im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge durchgeführt werden.

Immer am vierten Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr haben Sie die Möglichkeit, sich zum Beispiel an der Euro Train Berlin über neue Angebote, wie den Kassenpass oder auch Tischler-Schreiner-Maschinen-Kurse zu informieren.