Wer ist im Sommer nicht gern
unterwegs? Jeden Sonnenstrahl,
jedes Wochenende nutzen
viele, um ihre Freizeit an
der frischen Luft zu genießen
und Ausflüge zu unternehmen.
Nicht immer liegt das Ziel in
unmittelbarer Nähe und ist per
pedes oder mit dem Fahrrad zu
erreichen. Oder es ist einfach
zu heiß für viel Bewegung.
Dann setzt sich der bequeme
Mensch ins Auto und nimmt
am liebsten noch Minka und
Waldi mit. Doch auch für den Transport von Haustieren im PKW gibt es Vorschriften, zum Schutz von Mensch und Tier. In der Tat ist es für einen sicheren Transport notwendig, auch Waldi anzuschnallen. Ungesicherte Haustiere auf der Rückbank können im Falle eines Frontalunfalls mit 50 km/h Belastungen erzeugen, die dem 30-fachen ihres eigenen Körpergewichtes entsprechen.
Sicherung mit Gurten
Zum Anschnallen sollte laut ADAC –Test kein Geschirr verwendet werden, das einen zu großen Spielraum lässt. Im Falle eines Unfalls schösse das Tier trotz Gurt in die Lehne des Vordersitzes. Besser Herrchen oder Frauchen verwenden Geschirre mit breiten Gurten und Metallverschlüssen, die das Tier links und rechts am Körper auf den Sitz fixieren. Beim Kauf der Sicherungssysteme empfiehlt sich, darauf zu achten, dass die Qualität der Produkte durch ein Crashtest-Verfahren nach ECE R 17, ECE R 126 oder DIN 75410-2 überprüft wurde. Die Abkürzung ECE steht dabei für Economic Commission for Europe und ihre Regelungen sind international vereinbarte, einheitliche technische Vorschriften für Fahrzeuge und deren Ausrüstungsteile.
Transportboxen am sichersten
Sicherste Transportvariante für kleinere Hunde und Katzen ist laut ADAC-Club eine Transportbox, die in den Fußraum hinter den Fahrer oder Beifahrer gestellt wird und dadurch nicht nach vorne katapultiert werden kann. Auch größer Tiere transportiert man am besten in Boxen, diese sollten jedoch keinesfalls auf die Rückbank gestellt werden, sondern in den Laderaum. Am besten stellt man sie quer zur Fahrtrichtung direkt an die Sitzlehne. Der Laderaum sollte zusätzlich mit einem stabilen Trenngitter versehen sein. Auf diese Weise werden auf der Rückbank Mitfahrende noch besser geschützt.
Wenn die Sonne brennt
Schützen sollten Sie ihr Tier auch vor zu großer Hitze. In parkenden Fahrzeugen entwickeln sich bekanntlich hohe Temperaturen bei dauernder Sonneneinstrahlung. Lässt man das Auto also länger stehen heißt es: Waldi mitnehmen! Minka auch!



